Aquis Grana Cityhotel

Direkt in der Altstadt der Kaiserstadt, empfängt das 3***+Aquis Grana Cityhotel seine Gäste mit einer freundlichen Atmosphäre. Das Hotel liegt ruhig und doch sehr zentral. Sie wohnen in der Nähe zu Dom und Rathaus. Die historischen Sehenswürdigkeiten sind vor Ihrer Haustür. Dabei kommen Sie auch an vielen modernen Geschäften vorbei.


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Aquis Grana Cityhotel En detalle

Hotelausstattung

  • 97 Zimmer und Suiten
  • Nichtraucher Etagen und Bereiche
  • Business Lounge und Hotelbar
  • 4 Konferenzräume
  • Tiefgarage & Stellplätze

Zimmerbeschreibung und Ausstattung
97 Hotelzimmer von 17 qm bis 160 qm, alle hochwertig ausgestattet mit vollverfliestem Badezimmer (Dusche/WC), Föhn, Zimmersafe, Arbeitsplatz bzw. Schreibtisch, Selbstwahl-Telefon, Hotel-TV, größtenteils Zugang zum Internet.

Zimmerkategorie Komfort
  • kleine Badgröße
  • von ca. 17 qm bis 22 qm

Zimmerkategorie Business
  • mittlere Badgröße
  • von ca. 17 qm bis 30 qm
  • vollkommen modernisiert, teilweise ausgestattet mit Plasmafernseher, Zimmersafe in Laptop-Größe, größtenteils High-speed Zugang zum Internet, größerer Arbeitstisch

Suiten
  • mehrere Zimmer, modern und exquisit ausgestattet, großes vollverfliestes Badezimmer, große Badewanne, offene Küche, Gäste-WC, bis zu 150 qm
  • teilweise grandioser Ausblick auf die Rathauskulisse und die „Dächer“ von Aachen
  • „Balkon oder Sonnenterrasse“
  • Highspeed-Internetzugang
  • Großer Flat Screen TV

Tagungen
4 Konferenzräume zwischen 19 qm und 100 qm, die nach Ihren Wünschen bestuhlt werden. Dabei sind jeweils bis zu 70 Teilnehmer in den beiden großen Räumen möglich. Die Räume verfügen über modernste Technik.

Tagungsraum Klenkes
Der Holzgraben, seit 1650 so benannt, hat seinen Namen nach den mit Holz handelnden Bürgern. Somit erklärt sich seine ürsprüngliche Bestimmung als Gewerbegebiet.

Vom Elisenbrunnen (Friedrich-Wilhelm-Platz) kommend, trift man am Holzgraben auf das von dem Aachener Bildhauer Hub. Lönnekes 1970 geschaffene Klenkes-Denkmal.

Es zeigt drei Bronzefiguren, die einander den kleinen Finger der rechten Hand, den „Klenkes”, zeigen.

Der „Klenkes” diente ehedem in der Aachener Nadelindustrie dazu, im Verlaufe der Fertigung, bestimmte Nadeln „auszuklinken”. Es war das letzte Zurechtrücken der Nadeln in gleichmäßiger Anordnung zur Vorbereitung für die Verpackung. Für diesen Arbeitsgang benutzte man, nach heutiger Sprachregelung „aus ergonomischen Gründen” den „Klenkes”.
  • Gesamtgröße: 20 qm
  • U-Form nur aussen: 10 Personen
  • Stuhlreihen 15 Personen

Tagungsraum Bahkauv - Bahkauvsage
Vielerorts sind die Geburtstätten von Bächen und Flüssen, die Quellen, sagenumwoben. Das ist in Aachen nicht anders. Brodelnde, murmelnde, gurgelnde, nach Schwefel stinkende, heiße Quellen riefen geradezu nach Ungeheuern.

Ein Teufelsgeschöpf, das in Aachen sein Unwesen trieb, war das Bahkauv, ein nachtaktives eberartiges, schuppenbedecktes Untier mit scharfen Hauern, einem mächtigen Schwanz und langen Krallen an den Zehen. In anderen Schilderungen sah es Auerochsen oder Echsen ähnlich. Schließlich bekam man es in der Dunkelheit nie richtig zu Gesicht.

Es wohnte in unterirdischen Höhlen, in der Umgebung des Kolbert, einem Brunnen zwischen Büchel und Holzgraben. Hier im historischen Quellbereich wuschen die armen Bürger ihre Wäsche und sparten sich so das Aufwärmen des Wassers.

Es griff nicht immer und nicht jeden an, sondern war durchaus wählerisch. So ging schon zu Karl des Großen Zeiten die Sage, dass sein Vater Pippin der Kurze mit ihm gekämpft habe. Tagsüber schlief das Wesen offensichtlich. In den Abendstunden erschien es und ging mit Kettengerassel besonders auf Kinder los, die sich noch in den Straßen aufhielten.

In der Nacht lauerte das Untier alkoholisierten Heimkehrern auf, hängte sich an deren Rücken und lies sich von den Betrunkenen bis vor deren Haustür schleppen. Auf diese Weise soll das nach Schwefel stinkende Bachkalb viele alkoholisierte Zecher auf den rechten Weg gebracht haben, ob aus Angst vor ihm oder ihren Ehefrauen oder Furcht vor dem Gerede der Nachbarn.

Die Frauen behaupteten ohnehin, es sei pure Erfindung der Männer, die die wahren Gründe der Ausgaben am Tresen vertuschen wollten und behaupteten, das Bahkauv habe ihnen alles abgenommen.

Hier enden die meisten Erzählungen. Doch weiß jeder Aachener, dass es sich anders zutrug. Denn eines Tages hatte der Wächter vom Jakobstor das Tier gesehen und konnte es genau beschreiben. So wurde er beauftragt, das Viertel zu beobachten und zu bewachen. Leider kam er immer wieder den entscheidenden Augenblick zu spät, wenn wieder einmal ein armer Bürger Bekanntschaft mit dem Unhold machte und seines letzten Geldes beraubt wurde.

Schließlich sollte ein Schmiedemeister mit schraubstockgroßen Pranken der Angst ein Ende setzen. Auf seinem Heimweg in die Königstraße von seiner Stammkneipe der „Kette” schlenderte er die Jakobstraße hinauf, als er plötzlich ein Rasseln und Fauchen hinter sich hörte. Gelassen zog er weiter, bis das Tier ihm im Genick saß.

Er bekam seinen Angreifer zu fassen, wirbelte ihn durch die Luft und ließ ihn auf den Boden krachen. Vor Schmerz gekrümmt wand sich das Bündel wimmernd auf der Erde, als die Nachbarn vom Lärm geweckt mit Licht herbeieilten.

Und wer steckte in der Verkleidung? Der Wächter vom Jakobstor. Der Chronist vermerkt hierzu: „Item anno domini 1605 an dem 12. Novembris ist Hans Palmen, Torwächter am Jakobstor, Diebereien halber und falscher Maskerade ein Unthier machend, in acht geführt und peinlich examiniert worden; wurde mit Ruthen ausgestrichen, gebrannt und der Stadt Aach zu ewigen Tagen verwiesen.”

Von nun an konnten die braven Bürger wieder ihren Abendschoppen ohne Angst zur Brust nehmen. Leider wurden Aachens Bäche und Quellen überbaut, zubetoniert und unter die Erde verbannt. So ist auch der Reiz verloren gegangen, Geschichten wie die vom Bahkauv zu ersinnen.
  • Gesamtgröße: 70 qm
  • Einzeltische: 24 Personen
  • U-Form innen u. aussen: 24 Personen
  • U-Form nur aussen: 16 Personen
  • Blocktafel: 20 Personen
  • Parlamentarisch an Tischen: 16 Personen
  • Stuhlreihen: 30 Personen

Tagungsraum Lousberg - Lousbergsage
Wählt man die von Osten kommende Landstraße 258 via Trierer Straße, Adalbertsteinweg nach Aachen, sieht man ihn schon von weitem. Da liegt er am Horizont mitten in der Straßenflucht. Wie hingemalt. Der Lousberg. Auch vom niederländischen Schneeberg betrachtet, sieht er aus wie eine unnatürliche Erhebung. Und das ist er auch. Nicht von Gotteshand geschaffen, sondern Teufelswerk.

Die listigen Aachener hatten den Teufel bei dem Geschäft um die Finanzierung des Dombaus nicht nur heftig düpiert sondern aufs Schmerzhafteste gekränkt. Das forderte Rache. Aachen sollte samt Dom für immer zugeschüttet werden.

An der Nordsee schaufelte unser Pferdefuß tonnenweise Sand in riesige Säcke. Er musste ihn nur noch nach Aachen schleppen. Die Stadt und die Städter sollten unter dem Sand ersticken.

Der Tag war heiß, die Sonne brannte ins Gesicht. Die Säcke drückten auf den Schultern. Zu alldem kam noch Wind auf und blies ihm seinen Sand ins Gesicht. Er musste ein wenig verschnaufen, konnte eh nichts mehr sehen.

Der Gehörnte setzte die Säcke ab, als ihm eine alte, arm aussehende Frau entgegenkam. „Gute Frau, wie weit ist es wohl noch bis Aachen?“ fragte er, die Augen von Sandstaub verklebt. Die Bäuerin war „lous“, das heißt soviel wie schlau. Pferdefuß und Schwanz des Wanderers waren ihr nicht entgangen.

Sie komme vom Aachener Markt, sagte sie. Sie zeigte ihm das inzwischen steinharte Brot in ihrem Korb und die verschlissenen Schuhe und beteuerte, sie auf dem Markt gekauft zu haben. Es sei furchtbar weit bis Aachen. Verärgert wollte der Satan die schwere Last wieder schultern, da warf sie geistesgegenwärtig einen Rosenkranz auf die teuflische Fracht. Entmutigt ließ der gebeutelte Luzifer die Säcke stehen und stob fluchend davon. Der größte Teil des Sandes bildet den heutigen Lousberg, zwei kleinere den Salvator– und den Wingertsberg. Sie bestehen aus reinem Meeressand mit Muschel- und Seetangteilchen durchsetzt. Mit etwas Glück kann man sogar versteinerte Meerestierchen darin finden.

1985 schuf die Aachener Künstlerin Christa Löneke-Kemmerling die Bronzeplastik „Teufel und Marktfrau“ die am Fuße des Lousberg in der oberen Kupferstraße davon zeugt, wie eine einfache Frau die Aachener rettete. Das zeigt, dass die Aachener selbst für den Teufel zu gerissen sind: „De Oecher send der Düvel ze lous“. *
  • „Die Aachener sind dem Teufel zu schlau”

  • Gesamtgröße: 30 qm
  • Einzeltische: 16 Personen
  • U-Form innen u. aussen: 16 Personen
  • U-Form nur aussen: 14 Personen
  • Blocktafel: 18 Personen
  • Parlamentarisch an Tischen: 10 Personen
  • Stuhlreihen: 20 Personen

Tagungsraum "Prente"
Zur Entstehung der Aachener Printen gibt es zahlreiche Sagen, Geschichten und sogar wissenschaftliche Abhandlungen.

Im Jahr 1656 brach in Aachen eine Feuersbrunst aus, die noch heute als der große Stadtbrand bekannt ist. Von 5300 Häusern wurden damals 4664 Opfer der Flammen. Kein Wunder, dass in der Folgezeit Not und Hunger die Aachener Bevölkerung plagten. Die Versorgung mit Lebensmittel war eher dürftig. In dieser Notlage erinnerte sich ein betagter Bäcker an ein einheimisches Gebäck welches ehedem des Kaiser Karls Lieblingsgebäck gewesen war. Leider konnte sich niemand mehr an das Rezept erinnern, was zur Folge hatte, dass nun jeder Bäcker versuchte sein eigenes Rezept zu entwickeln. Die Ergebnisse waren alles andere als zufriedenstellend. Obwohl man sich sicher war, dass Karl der Große das Originalrezept mit ins Grab genommen hatte, wollte man doch die Totenruhe des großen Kaisers nicht stören.

Es war wie so oft der Übereifer der Jugend der die Lösung des Problems erbrachte. Ein Bäckerlehrling fasste den Plan die Gruft des Kaisers zu suchen und das Rezept zu besorgen. Leider war aber schon damals die genaue Lage der kaiserlichen Ruhestätte nicht bekannt. Wie so oft in Aachen trat als vermeintlicher Helfer in der Not der Teufel auf den Plan. Er schlug dem Bäckerlehrling ein Geschäft vor. Er, der Teufel, führe Ihn in die Gruft und als Lohn dafür besorge der Bäckerbursche den Schlüssel zur Schatzkammer.

Wie Bäckerburschen so sind ging der Junge auf den Deal ein und dachte sich: „Was ein Marktweib konnte, kann ich auch!”

In der nächsten Nacht erschien der Teufel und führte den Burschen zum Grab Karls. Vor Aufregung und vielleicht auch aus Furcht zitternd, trat der Lehrling an das Grab des Kaisers. Langsam öffnete dieser die Augen und fragte streng nach dem Grund der Störung. Der Knabe schilderte die Notlage der Stadt. Der Kaiser sagte: „Ohne mich können wohl die Aachener nicht leben. Da ich die Stadt und die Menschen stets geliebt habe werde ich natürlich helfen!”

Er händigte dem Jungen das Rezept aus und Schloss wieder die müden Augen. Der Lehrling eilte aus der unheimlichen Gruft zu seinem Meister.

Der Meister war zunächst entsetzt, sah jedoch sogleich auch den wirtschaftlichen Vorteil der Aktion.

Die Printen nach dem alten Rezept waren wie man heute sagen würde ein Renner. Sie wurden sehr bald weit über die Stadt hinaus bekannt und verkauft.

Als er schon nicht mehr an sein Versprechen dachte, erschien dem pfiffigen Lehrling der Teufel und forderte seinen Lohn. Der Bäckerlehrling wollte den Teufel gnädig stimmen und bot ihm ein Backblech mit frischen Aachener Printen an.

Betört von dem Duft und Geschmack des Gebäcks verspeiste der finstere Gesell die Printen so gierig, dass er das Backblech mit verschlang. Geplagt von wahrhaft höllischen Leibschmerzen verschwand der Belzebub in das Reich der Finsternis.

Wieder war es einem schlauen Aachener gelungen, im Pakt mit dem Teufel Aachen zu dienen und dem Bösewicht ein Schnippchen zu schlagen.
  • Gesamtgröße: 100 qm
  • Einzeltische: 55 Personen
  • U-Form innen u. aussen: 60 Personen
  • U-Form nur aussen: 28 Personen
  • Blocktafel: 36 Personen
  • Parlamentarisch an Tischen: 46 Personen
  • Stuhlreihen: 70 Personen

Bahkauv und Lousberg
  • Gesamtgröße: 100 qm
  • Einzeltische: 40 Personen
  • U-Form innen u. aussen: 40 Personen
  • U-Form nur aussen: 28 Personen
  • Blocktafel: 34 Personen
  • Parlamentarisch an Tischen: 45 Personen
  • Stuhlreihen: 70 Personen

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