Hotel Le Cascine

Das komplett renovierte 3***Hotel Le Cascine befindet sich in der Stadtmitte in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs (Santa Maria Novella). Der Dom, die Ausstellungsgebäude, die Museen und der Kongreßpalast sind in ca. 5 Minuten zu erreichen. Sollen Sie mit dem eigenen Auto anreisen, können Sie bequem in der Hotelgarage parken. Dank der sorgfältigen Ausstattung und der Familienleitung kann Ihnen ein angenehmer und komfortabler Aufenthalt angeboten werden.


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Hotel Le Cascine En detalle

Unterbringung
Das Hotel verfügt über 21 gemütliche Zimmer mit folgender Ausstattung:

  • Direktwahl-Telefon
  • Sat.-/TV
  • Minibar
  • Elektronik-Safe
  • Klimaanlage und Heizung
  • ADSL-Internet-Anschluß
  • Schreibtisch
  • Föhn

Hotelausstattung
  • Empfangsbereich mit Bar
  • Parkplatz gegen Gebühr (ca. EUR 12,- je Tag)
  • Lift
  • Wäsche-Service
  • Rezeption 24 Stunden besetzt
  • Fax-Service an der Rezeption
  • Tageszeitungen
  • Room-Service (zeitlich begrenzt)
  • Baby-Sitter
  • Gepäckraum

Verpflegung
  • Frühstück

Florenz
Florenz (italienisch Firenze) ist eine mittelitalienische Stadt am Fluss Arno mit 382.000 Einwohnern. Sie ist Hauptstadt der Toskana und der Provinz Florenz. Wegen ihrer kulturellen Bedeutung – insbesondere für die Kunst – wird Florenz als das „italienische Athen“ bezeichnet.

Die historische Altstadt von Florenz
Die historische Altstadt von Florenz spiegelt die überragenden Leistungen der Stadt auf dem Gebiet der Architektur wider. Hierbei sind insbesondere zahllose Bauten von der Zeit der Protorenaissance bis zur Herrschaft der Medici im 15. und 16. Jahrhundert entstanden, die die enorme wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Stadt zu dieser Zeit widerspiegeln. Die Entstehung zahlloser Bauten der Stadt wurde dabei durch die Bankiers und Kaufleute der Stadt, gefördert. Die florentinsche Architektur ist insbesondere durch die zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch Brunelleschi, Donatello und Masaccio formulierten Prinzipien der Renaissancearchitektur geprägt, die weit über die Stadt hinaus Bedeutung erlangt haben. Die historische Altstadt von Florenz wurde 1982 in des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen, wobei es hierzu im Antrag heißt, dass "jede Rechtfertigung hierfür lächerlich und unverfroren sei", da sich hier die "weltgrößte Anhäufung universell bekannter Kunstwerke" befinde.

Kirchen
Zentrum der Florentiner Kirchen ist die romanisch-gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer eindrucksvollen Kuppel von Filippo Brunelleschi. Die vom 12. bis 14. Jahrhundert gebaute Kirche steht Touristen offen. Zum Domkomplex gehören weiter der Campanile des Giotto südlich an der Kathedrale und das westlich vor der Kirche gelegene Baptisterium San Giovanni mit Paradiespforte. Wichtige Skulpturen aus der Kirche wie die Pietà des Michelangelo sind im Dommuseum zu besichtigen.

Die Basilica di San Lorenzo stammt in ihrer ersten Version von 390 (von Ambrosius geweiht) und wurde 1425 von Brunelleschi im gotischen Stil umgebaut. An ihren Chor schließt sich zwischen den beiden Sakristeien des Brunelleschi und des Michelangelo die Medici-Kapelle an, die wie diese Grablegen der Familie Medici beherbergt. An einem Kreuzgang südlich der Kirche liegt die Biblioteca Medicea Laurenziana, gleichfalls nach Plänen des Michelangelo.

Paläste
Der Palazzo Pitti liegt gegenüber dem Piazza della Signoria auf der anderen Seite des Arno. In ihm befindet sich die ehemalige Privatsammlung der Medici, die eine umfassende Darstellung der Renaissancekunst erlaubt. Darunter sind Gemälde von Raphael. Angeschlossen an den Palast ist der Boboli-Garten mit eindrucksvoller Landschaftsgestaltung und vielen Skulpturen, dahinter der Belvedere, der einen Blick über die Stadt erlaubt.

Palazzo Pitti
Der Palazzo Pitti ist ein Renaissance-Palast in Florenz. Das Filippo Brunelleschi zugeschriebene Gebäude wurde um 1440 für den Kaufmann Luca Pitti erbaut.

Auffällig ist die konsequente Verwendung grob behauener Steinquader (Bossenwerk) als einziger Fassadenschmuck in allen drei, einander sehr ähnlichen Stockwerken, die dem Gebäude einen festungsartigen Charakter verleihen.

Nachdem die Pittis an der Teilnahme der Verschwörung der Pazzis überführt wurden, blieb der Bau für fast hundert Jahre unvollendet. Erst nachdem er 1549 an Eleonora von Toledo, der Gattin Cosimo I. de’ Medici, verkauft worden war, begann man mit Um- und Erweiterungsbauten und der Anlage des Boboli-Gartens. Das florentinische Sparrendach wurde durch ein niedrigeres, hinter Balustraden verborgenes ersetzt. Bartolomeo Ammanati fügte 1568 in die zugemauerten Bogenportale des Erdgeschosses Renaissancefenster ein. Er war auch verantwortlich für die Gartenfassade, die Gestaltung des Hofs und für Teile der Gartenanlagen. Das Hauptgebäude, das ursprünglich dreistöckig mit sieben Fensterachsen angelegt war, wurde zwischen 1620 und 1631 auf eine Breite von 13 Fensterachsen vergrößert und mit zwei zweistöckigen Seitenflügeln mit je fünf Achsen ergänzt, die Brunelleschis und Ammanatis Fassadengestaltung nahtlos weiterführen. Als letztes folgten 1764 einstöckige seitliche Anbauten mit Arkaden, die den Vorplatz einrahmen.

Im Jahre 1565 baute Giorgio Vasari einen langen Korridor über den Ponte Vecchio der den Palazzo Pitti über die Kirche Santa Felicita, den Ponte Vecchio und die Uffizien mit dem Palazzo Vecchio auf der anderen Seite des Arno verbindet. So konnten die Palastbewohner vom gemeinen Volke unbehelligt zwischen Wohnsitz und Rathaus hin- und herpendeln.

Der Palazzo Pitti war seit dem 16. Jahrhundert Residenz der Herzöge von Toskana, später die Florentiner Residenz des Königs von Italien. König Vittorio Emanuele III. trat ihn 1919 an den italienischen Staat ab - seitdem sind der Palazzo Pitti und seine Gemäldesammlungen öffentlich zugänglich, darunter die Galleria Palatina der Medici mit Werken von Tizian, Giorgione, Raffael und Rubens und die Galleria dell Arte Moderna mit Bildern des Klassizismus.

Der Palazzo Pitti war das Vorbild für den Königsbau der Münchner Residenz.

Weitere Sehenswürdigkeiten
Die Uffizien, errichtet unter der Herrschaft der Medici als Verwaltungsgebäude für das Großherzogtum Toscana, beherbergen eines der wichtigsten Museen weltweit für klassische Kunst, insbesondere die italienische Malerei.

Sie liegen neben der Piazza della Signoria, dem Zentrum der historischen Altstadt. Hier sandten die Florentiner Dante 1301 ins Exil, hier verbrannten sie 1497 auf Aufforderung des Girolamo Savonarola im "Fegefeuer der Eitelkeiten" Schmuck, Kosmetika, Spiegel, Musikinstrumente und ähnliches und im darauffolgenden Jahr nach päpstlichem Urteil Savonarola selbst. Auf dem Platz befand sich ursprünglich Michelangelos David an der Frontseite des Palazzo Vecchio. Er wurde jedoch mittlerweile durch eine Kopie ersetzt, das Original befindet sich in der Accademia dell' Arte del Disegno. Auf dem Platz befindet sich zudem Bartolommeo Ammanatis marmorner Neptunbrunnen. Er bildet den Endpunkt eines noch funktionsfähigen Aquädukt aus römischer Zeit. Außer dem Palazzo Vecchio liegt die Loggia dei Lanzi an diesem wichtigsten Platz der Stadt.

Das Bargello-Museum konzentriert sich auf Bildhauerei und beherbergt Werke von Donatello, Giambologna und auch Michelangelo.

Die einzige Brücke, die den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstand, ist der Ponte Vecchio. Die das erste Mal von den Etruskern gebaute Brücke verbindet die Uffizien mit dem Palast der Medici. Sie zeichnet sich heute vor allem durch ihre beeindruckende Zahl an Ständen aus, die ihre Ränder bevölkern.

Uffizien
Die Uffizien sind ein von 1559 bis ca. 1581 ursprünglich für die Unterbringung von Ministerien und Ämtern in Florenz errichteter Gebäudekomplex. Die Architekten waren Giorgio Vasari, Bernardo Buontalenti und Alfonso Parigi d. J..

Cosimo I. de' Medici begann 1559 mit der Verwirklichung eines schon länger bestehenden Planes, die wichtigsten Ministerien und Ämter (Uffizi) in einem Bau zusammenzufassen. Für den Neubau wurde ein ganzes Stadtviertel abgerissen bzw. in den Neubau integriert, wie z. B. die romanische Kirche S. Piero Scheraggio und die Münzprägewerkstatt Zecca, in der die sog. Goldflorin hergestellt wurden.

Vasari vereinheitlichte die Ansammlung alter und neuer Gebäude durch vorgesetzte Fassaden. Es entstand ein von zwei beinahe gleich aussehenden Fassaden flankierter Platz, der die Piazza Signoria und das Arnoufer verbindet.

Der Bau wurde nach Vasaris Tod (1574) von Bernardo Buontalenti und Alfonso Parigi bis ca. 1581 vollendet. Schon bald wurden die galleria des Obergeschosses für die Ausstellung von Kunstgegenständen verwendet. Daraus entwickelte sich später der Begriff Galerie für eine Gemäldesammlung.

In den Uffizien befindet sich heute eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt mit Werken (vor allem Malerei) von der Antike bis zum Spätbarock.

Ponte Vecchio
Der Ponte Vecchio (ital. für alte Brücke) ist die älteste Brücke über den Arno in der italienischen Stadt Florenz.

Nachdem 1333 ein Hochwasser eine an der selben Stelle stehende Holzbrücke zerstörte, wurde in zwölfjähriger Bauzeit die heutige Brücke aus Stein errichtet.

Seitlich entlang der Brücke befinden sich lückenlos aneinandergereiht kleine Läden mit zur Brücke hin gerichtetem Eingang, deren rückwärtiger Teil jeweils einem Balkon ähnlich die eigentliche Brücke überragt. Lediglich in der Mitte der Brücke ermöglichen auf jeder Brückenseite drei Arkadenbögen dem Passanten einen Blick auf den Arno.

Im Auftrage Cosimo I. de’ Medici wurde durch Giorgio Vasari 1565 über der Ladenzeile ein Übergang gebaut, der den Palazzo Vecchio mit dem Palazzo Pitti verbindet.

Ursprünglich waren auf der Brücke hauptsächlich Schlachter und Gerber ansässig. Die Schlachter warfen ihre stinkenden Abfälle in den Arno, die Gerber wuschen ihre Stoffe, die zuvor mit Pferdeurin gegerbt wurden. 1593 wurden diese jedoch per Dekret durch Goldschmiede ersetzt, die sich noch heute zahlreich in den kleinen Läden auf der Brücke befinden.

Beim Rückzug der deutschen Truppen aus Florenz im 2. Weltkrieg wurde Ponte Vecchio als einzige Brücke der Stadt nicht zerstört. Angeblich gab Hitler den Befehl, die Brücke unversehrt zu lassen.

Wirtschaft
Der Hauptwirtschaftszweig von Florenz ist Fremdenverkehr. In den Sommermonaten liegt die Zahl der Touristen deutlich über der der Florentiner, die großen Museen der Stadt sind regelmäßig ausverkauft.

Florenz beherbergt das Hauptquartier der Haute couture-Firma Gucci, das damit eines der wenigen italienische Modehäuser ist, das nicht in Mailand ansässig ist. Bedeutende Zweigstellen in Florenz oder der näheren Umgebung betreiben darüber hinaus auch Prada, Pucci, und Roberto Cavalli.

Als Handelsstadt profitiert Florenz als größte Stadt der Toskana und kann so einen umfangreichen Weinhandel beherbergen.

Kulinarisch ist Florenz auch für die Produktion von Cantuccini bekannt.

Verkehr
Florenz liegt an den Autobahnen Bologna-Rom und Pisa-Florenz. Hinzu kommen verschiedene Schnellstraßen. Durch Florenz verläuft die wichtigste Nord-Süd-Eisenbahnverbindung Italiens von Norditalien nach Rom. Im Nordwesten von Florenz liegt der kleine Flughafen Amerigo Vespucci, der unter anderem von Alitalia und Lufthansa angeflogen wird.

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