Lage
- in einer verkehrsberuhigten Zone im Zentrum
- mitten im Zentrum
- zu den Loipen ca. 1 km
- zur Chantarella-Corviglia-Bahn ca. 3 Gehminuten
- zur Skibushaltestelle ca. 100 m
- Skikurse ca. 200 m entfernt
- Skiraum
Hotelausstattung
- 68 Zimmer
- à la carte-Restaurant "Grischuna" mit ausgezeichneter, mediterraner Küche
- Bar
- Kosmetiksalon
- Internetterminal
- W-LAN
- Lift
- Sonnenterrasse auf dem Dach mit Blick auf St. Moritz und die Berge
- Parkhaus ca. 2 Gehminuten entfernt CHF 22 pro Tag
- Hund CHF 20 pro Tag
Zimmer
Die grossen eleganten Zimmer mit geräumigen komfortablen Bädern und stilvollem Interieur bieten eine attraktive Wohnschlafatmosphäre zum Wohlfühlen im Zentrum von St. Moritz.
Die komfortabel eingerichteten Zimmer sind ausgestattet mit:
- Bad oder Dusche/WC
- Föhn
- Kosmetikspiegel
- Bademantel
- Radio
- Telefon
- Kabel-TV
- Internetanschluss
- Minibar
- Safe
Wellavista
Im grossen Wellnessbereich mit Bar hoch über St. Moritz mit traumhafter Panorama-Terasse und grosser Fensterfront können Sie erstklassisch entspannen.
Neben einem Fitnessbereich, verschiedenen Saunen, Brausen und einem Whirlpool werden zusätzlich Massagen und Beauty-Treatments angeboten, damit sich die Gäste rundum wohl fühlen.
Sauna & Fitness
Entspannung pur nach einem erlebnisreichen Tag in den Bergen von St. Moritz finden die Gäste in der Sauna und Wellnessoase:
- Finnische Sauna
- Biosauna
- Dampfbad
- verschiedene Nassbereiche
- Whirlpool mit fantastischem Ausblick
Für Gäste, die noch mehr für ihre Fitness tun wollen, wurde ein moderner Fitnessbereich eingerichtet, der ebenfalls durch das Panoramafenster einen wunderbaren, freien Blick über St. Moritz und auf die Oberengadiner Bergwelt bietet.
Massage
Für den ganz besonderen Verwöhngenuss wird im Wellnessbereich auch eine Auswahl verschiedener Wohlfühlmassagen angeboten:
- Teil- oder Ganzkörpermassage
- Hot-Stone-Massage
- Hand- und Fussmassage
- Gesichtsmassage
- Lymphdrainage
Beauty-Treatments
Damit sich nach einem sonnigen Tag an frischer Oberengadiner Bergluft auch Ihre Haut optimal entspannen kann, wird in der Wellnessoase ein spezielles Programm angeboten:
- Entspannungs- und Aromabäder
- Heubad
- Peelings
- Masken- und Gesichtsbehandlungen
- Pedi- und Maniküre
- alles stets auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt
St. Moritz
St. Moritz ist einer der berühmtesten Kurorte und Wintersportplätze der Alpen mit 322 Sonnentage im Jahr. Im Sommer bieten 500 km gepflegte Wanderwege unbeschränkte Möglichkeiten für individuelles Wandern. Ausserdem werden im Engadin gegen 600 geführte Exkursionen (Wild, Botanik, Mineralogie...), Gletscher- und Bergtouren angeboten. Im Winter bietet das Engadin mit seinen perfekt präparierten Pisten traumhafte Bedingungen für jeden Skifahrer. Sie finden abwechslungsreiche Skipisten in den Gebieten
Diavolezza, Piz Lagalb, Languard, Muottas Muragl, Corvatsch/Furtschellas und Corviglia/Marguns. Das totale Vergnügen auf 350 km Pisten!
Winter:
- atemberaubende und unvergessliche Skierlebnisse
- 60 moderne Transportanlagen
- 350 km schneesichere Abfahrten (1.800 - 3.300 m ü.M.)
- 180 km bestens präparierte Loipen für Skater und Klassiker
- endloses Tourengebiet im Nationalpark
- Curling oder Schlittschuhlaufen
Sommer:
- grenzenlose Wandermöglichkeiten
- drei 3.000er (Piz Nair, Corvatsch, Diavolezza) + zahlreiche Aussichtsberge
- 5 Golf-Plätze, 60 "holes"
- die weltbekannten Panoramazüge Glacier- und Bernina-Express, Engadin-Star und dergleichen fahren durch die schönsten Landschaften der Welt, von Gletscher zu Gletscher, aber auch zu den nahen Palmen Italiens
- Kite- oder Wind-Surfen auf dem Silvaplanasee
- unvergessliche Bike-Erlebnisse
Top of the World
St. Moritz ist einer der bekanntesten Ferienorte der Welt. Schick, elegant und exklusiv, mit einem sehr kosmopolitischen Ambiente liegt er auf 1.856 m ü.M. inmitten der Oberengadiner Seenlandschaft. Das "trockene, prickelnde Champagnerklima" ist legendär und die berühmte St. Moritzer Sonne scheint durchschnittlich an 322 Tagen im Jahr! Der Kurort liegt auf der Alpensüdseite im Engadin (1.856 m ü.M.). Dank der romanischen Sprache, der Nähe Italiens und der mehrheitlich deutschsprachigen Ortsbevölkerung
stossen in St. Moritz drei Kulturbereiche zusammen. St. Moritz verdankt seine Bedeutung ursprünglich seinen Heilquellen, die seit gut 3.000 Jahren bekannt sind. Neben seiner wunderschönen Lage oberhalb und neben dem See bietet St. Moritz eine attraktive Mischung von Natur, Kultur, Sport, Betrieb und Ruhe. St. Moritz war Geburtsort des alpinen Wintertourismus (1864) und Sports (1884), Schauplatz von zwei Olympischen Winterspielen sowie zahlreichen Ski- und Bob-Weltmeisterschaften (Austragungsort der Alpinen
Ski Weltmeisterschaften 2003). Die St. Moritzer Sonne ist intensiver (Südseite!), das "Champagner-Klima" trockener und der Schnee sicherer (1.856 m ü.M.) als anderswo. Diese Elemente bilden zusammen mit der Oberengadiner Seenlandschaft und Tal-Kultur den Rahmen einer Angebots-Palette, die bezüglich Qualität und Vielfalt einmalig ist: alpiner und nordischer Skilauf (Marathon!), Cresta Run, Bob Run, Pferde- und Windhunderennen auf dem gefrorenen See, Polo-, Cricket-, Golf- und Curling-Turniere,
Olympiaschanze, Gourmet Festival, "Snow & Symphony" - the St. Moritz Music Festival, etc. im Winter; Mountainbiking, Inline-Skaten, Wandern, Windsurfen, Eislaufen, Golf, Tennis, Segeln, Nationalpark im Sommer - alles im Umkreis weniger Minuten. Der Name "St. Moritz" ist heute so gefragt, dass er als Marke eingetragen und international geschützt werden musste.
Geschichte
Anfang September 1864 schloss der St. Moritzer Hotel-Pionier, Johannes Badrutt, mit vier britischen Sommergästen folgende Wette ab: Sie sollten doch einmal im Winter kommen. Falls es ihnen nicht gefalle, zahle er ihre Reisekosten ab London und zurück. Falls St. Moritz ihnen im Winter aber zusage, lade er sie als seine Gäste ein, so lange zu bleiben, wie sie wollten. Den Engländern gefiel diese Wette, bei der sie so oder so gewinnen würden. Sie akzeptierten, kamen an Weihnachten und blieben bis Ostern. Sie
waren die ersten Wintertouristen der Alpen, und sie entdeckten eine neue Welt - die "weissen Winterferien". So wurde St. Moritz zur Wiege des Wintertourismus. Aber das Bergdorf kannte schon eine bewegte Vergangenheit, die der Entwicklung von St. Moritz als Kur- und Ferienziel seine besondere Prägung gab. Während St. Moritz zum beliebten Ausflugsziel von illustren und kultivierten Gästen wurde, entfaltete es einen bemerkenswerten Pioniergeist. So stand das progressive Bergdörfchen bei der Einrichtung vieler
- heute selbstverständlichen - Kommoditäten und Sportanlässen an erster Stelle. Damals wie heute war St. Moritz beliebter Tummelplatz vieler Promis. Dazu zählen Hollywood- und Opernstars, Könige und Prinzessinnen, Staatsmänner, Tycoons und andere Persönlichkeiten. So zählten Alfred Hitchcock und Brigitte Bardot genauso zu den St. Moritzer Stammgästen wie Charlie Chaplin, Henry Ford, Greta Garbo, Thomas Mann, die Kennedy-Familie oder der Schah von Persien.
Engadiner Skiparadies
St. Moritz - Corviglia, Corvatsch, Diavolezza stehen für atemberaubende und unvergessliche Skierlebnisse. 60 moderne Transportanlagen verheissen 350 km schneesichere Abfahrten (1.800 - 3.300 m ü.M.). Von den bekannten grossen Gebieten, die fast alles bieten, bis zu den kleineren, familiären Dorf-Skiliften finden Sie in der grössten Schneesportregion der Schweiz alles. Zahlreiche Panoramarestaurants, Skihütten und Schneebars locken mit Ambiente und beschwingtem Après-Ski-Spass.
Historisches zum Skisport
Der Skisport war zu seinen Anfängen nur den besonders Mutigen reserviert, wagten sich doch nur Wenige auf etwas grössere Ausflüge mit den langen Brettern. Den Umgang mit ihnen lernte man auf den zahmen Hängen des Kulmparks und den Wiesen von Salet. Wer bis Salastrains hinaufstieg, oder gar bis Corviglia, um sich von dort in das Abenteuer einer Abfahrt zu stürzen, heimste allgemeine Bewunderung ein, vor allem bei der Damenwelt. Schon 1910 wurden für das Skilehrerwesen Regelungen eingeführt, und da
Überforderungen festgestellt worden waren, wurde ein Skilehrertarif festgesetzt: Fünf Franken pro Stunde mit einem Schüler, sechs Franken mit zwei und acht Franken mit drei Schülern. Ausdrücklich wurden die Skilehrer darauf aufmerksam gemacht, dass ihnen das Patent entzogen werde, sollten sie diese Tarife nicht einhalten. Das Bedürfnis nach einheitlichen Kriterien für die Erteilung von Skiunterricht zeigte sich immer mehr, und auf Initiative des Skiclubs Alpina und des Kur- und Verkehrsvereins St. Moritz
wurde 1929 die Skischule St. Moritz als erste Skischule der Schweiz gegründet. Bald hatte der Skisport seinen Siegeszug angetreten und das Feld erobert - Eislauf und Schlitteln traten in den Hintergrund. Bessere Ski und raffiniertere Bindungen ebenso wie die Entwicklung der Skitechnik liessen das Skifahren immer mehr zum Volkssport werden. Auch die Skibekleidung brachte besseren Schutz und mehr Bewegungsfreiheit, besonders für die Damen, was allerdings in einem Zeitungsartikel diesem Kommentar führte: "
Die Damen sind alle vermännlicht, kaum dass man sie von den Herren unterscheiden kann. Eleganz und weiblicher Charme gewinnen nicht durch diese Maskulinisierung." Den Anstrengungen von Sport und Hotellerie war es gelungen, die Austragung von Skiweltmeisterschaften 1934 nach St. Moritz zu bringen. FIS-Rennen hiessen sie damals und sie fanden unter idealen Bedingungen vom 15. bis 17. Februar statt. Die heutige Art der Pistenpräparierung war noch nicht erfunden. Abfahrtsrennen wurden auf Strecken gefahren,
die sonst allen Skifahrern zur Verfügung standen und die dadurch einigermassen fest waren und als "Rennpiste" genügten.
Engadin Boarder's Valley
Das Engadin ist der Traum eines jeden Snowboarders: Perfekt präparierte Pisten, grenzenlose Freeride-Gebiete, eine permanente Halfpipe, Touren und geführte Varianten lassen hier von November bis April keine Wünsche offen. Das Hochtal mit Zentrum St. Moritz fasziniert mit hohen und schneereichen Bergen. Das Geheimnis der Region liegt im Zusammenspiel der einzelnen Snowboardgebiete, die durch den individuellen Charme der einzelnen Berge geprägt sind. Die Kombination von Nord- und Südhängen macht das Engadin
zum Boarder's Valley - dem Tal der unbegrenzten Snowboardmöglichkeiten.
Langlaufen
Top-präparierte Loipen von 180 km Länge durchziehen die Oberengadiner Landschaft und unzählige romantische Seitentäler. Ob Sie auf den Skimarathon trainieren, auf Rennloipen Ihre Grenzen testen wollen oder lieber zu später Stunde auf den beleuchteten Nachtloipen dahingleiten, hier finden Sie für jede Laune die passende Strecke.
Loipeninformationen für das Oberengadin
Detailgetreue Loipenkarten können zu CHF 3.- bei den Kurvereinen und Langlaufschulen bezogen werden. Die Ferienregion Engadin bietet für Langläuferinnen und Langläufer ideale Voraussetzungen. Die Loipen führen nicht nur über das Oberengadiner Seenplateau, sondern auch in die äusserst reizvollen Seitentäler. Im Winter werden rund 180 km an permanent unterhaltenen Langlaufloipen zur Verfügung gestellt und stehen für Skater und Klassiker bereit. Für die Vorbereitung zu einem der schönsten Wintersportvergnügen
stehen zudem geheizte Wachs- und Umkleideräume bereit. Die Engadiner Kur- und Verkehrsvereine heissen alle Langläuferinnen und Langläufer herzlich willkommen und wünschen schöne und unvergessliche Stunden auf den Engadiner Loipen.
Wandern - im Winter?
Selbstverständlich, wenn im Engadin alles tief verschneit ist, kehrt eine noch tiefere und reinere Ruhe in das Tal ein. Das merken Sie spätestens, wenn Sie jeden Ihrer Schritte als lautes "Schneeknirschen" empfinden: Auf bis zu 150 km gepflegten Winterwanderwegen glauben sich Spaziergänger in ein Märchen versetzt. Entdecken Sie zum Beispiel den romantisch-verschneiten Philosophenweg auf dem Hochplateau von Muottas Muragl. Wegmarkierungen erleichtern die Orientierung und erzählen über das abendländische
Denken von Sokrates bis Sartre. Weite, Raumtiefe und Ruhe sind der eigentliche Luxus unserer Zeit. Hier erhalten Sie Gelegenheit, diese Güter voll auszuleben. Die Winter-Durchschnittstemperatur im Engadin liegt bei ca. -9 Grad Celsius. Die Temperaturen können nachts leicht unter - 20 Grad fallen, jedoch wird dies durch das trockene Klima (im Februar durchschnittlich 57%) nicht kälter als ca. - 6 Grad in Regionen mit höherer Luftfeuchtigkeit empfunden.
Schneeschuhlaufen
Erleben Sie eine unvergessliche Schneeschuhwanderung in die unberührte Natur. Lassen Sie die Seele baumeln und geniessen Sie tief verschneite Landschaften mit all seinen Schönheiten. Tipp: Vollmond-Schneeschuh-Touren gehören zu den Leckerbissen eines jeden Schneesportlers und Erholungssuchenden. Informationen zu den Schneeschuhrouten erhalten Sie in allen Tourismusbüros der Region. Damit die Forst- bzw. Wildschutzzonen nicht beeinträchtigt werden, werden alle SchneeschuhläuferInnen gebeten, sich an die
vorgegebenen Routen zu halten und deren Bestimmungen unbedingt zu respektieren.
Das Schlittelvergnügen im Oberengadin!
Die 4,2 km lange Schlittelbahn von Muottas-Muragl nach Punt Muragl ist eine grosse Attraktion. Schlittenvermietung an der Talstation der Muottas-Muragl Bahn. Der Schlitten hat seinen Ursprung bei den nordamerikanischen Indianern. Sie bauten niedrige Fahrzeuge aus Birkenholz - ein etwa zwei Meter langes Brett, das vorne nach oben gebogen war, ähnlich den Skispitzen -, um ihre Lager, Camps und Zelte, den Hausrat und die Beute auch während der Winterzeit verschieben zu können. Dass mit solchen Schlitten auch
früh schon sportliche Wettbewerbe ausgetragen wurden, ist anzunehmen. Bekannt ist, dass um die Mitte des 19. Jahrhunderts in den zivilisierten Gegenden Kanadas, der Vereinigten Staaten und Russlands offizielle Schlittenrennen veranstaltet wurden. Auch in St. Moritz begann man früh, erste Schlittenrennen auszutragen. Die langen Gefährte wurden am Hang nebeneinander aufgestellt und auf ein gemeinsames Startzeichen hin, sauste man den steilen Abhang hinunter. Etwas später wurden Bahnen aus Schnee gebaut. Nahe
dem heutigen Kulm-Hotel erstellte man bis zu sechs Bahnen hinunter zum gefrorenen St. Moritzer-See. Da das Kurvenfahren mit diesen langen Schlitten schwierig, ja fast unmöglich war, machte man sie kürzer. Unten am Brett baute man zuerst eine, später zwei Kufen an. (Schmale Leisten aus Holz, die den Zweck hatten, die Gerade möglichst einhalten zu können.) Fachleute im Engadin und in Davos machten sich in den späten 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts daran, leichtere und bequemere Schlitten zu bauen.
Aus dem Liegebrett wurde ein Sitzbrett, da zwischen Kufen und dem Brett 15-20 cm lange Streben eingebaut wurden. Das Davoser Modell überlebte ein volles Jahrhundert und ist heute noch oft anzutreffen. In St. Moritz blieb man für die sportlichen Konkurrenzen beim niedrigen Schlitten. Die Verbindung zwischen Kufe und Sitz- bzw. Liegebrett bildete ein ca. 10 cm hohes, 2 cm dickes Brettchen. Später, als die Kufen - nunmehr nicht mehr aus Holz, sondern aus Stahl - vorn und hinten nach oben gebogen und deren
Enden der Länge nach mit je einem Stahlrohr verbunden wurden, hatte man das Skelett, den "Skeleton" erfunden....und bald begann die Geschichte des Cresta-Runs, dem "Schlittelweg" hinunter nach Celerina.
Curling
Curling Center Al Parc, 8-16 Rinks auf Natureis. Schottischer Mannschaftssport - zum ersten Mal auf dem Kontinent gespielt im Jahre 1881 in St. Moritz. Täglich Trainings-, Freundschaftsspiele oder Turniere. Kaum zu glauben, aber der St. Moritz Curling Club wurde bereits am 21. Dezember 1880 gegründet. Im Winter zuvor hatte Johannes Badrutt ein Set Curlingsteine von schottischen Freunden geschenkt erhalten. Caspar Badrutt, sein Sohn, soll im Spätherbst 1880 zwei weitere Sets aus Glasgow mitgebracht haben.
Fest steht, dass im Winter 1880/81 auf dem zugefrorenen St. Moritzer-See zwei Curling-Bahnen vom Schnee befreit und mit primitiven, selbst konstruierten Eishobeln bearbeitet worden sind. Zwei Jahre später trennte Peter Badrutt, ebenfalls ein Sohn von Johannes Badrutt, einen Teil des Kulm-Eisfeldes ab, um einige Curling-Bahnen zu erstellen. Recht bald entwickelte sich auf dem Kulm-Ice-Rink reges Curling-Leben, das von Briten dominiert wurde. Hier wurden die ersten Curling-Wettkämpfe auf dem europäischen
Kontinent ausgetragen. Noch vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges wurden im Engadin weitere Clubs gegründet, so der Celerina-Curling-Club, Maloja-Curling-Club oder auch der St. Moritz-Suvretta-Curling-Club. Curling zog immer weitere Kreise. Zahlreiche Einheimische erkannten, dass sie bei diesem Spiel wie kaum anderswo die Gelegenheit fanden, mit Gästen aus dem ganzen Ort zusammenzukommen und Kontakte zu pflegen. So gab es denn schon in den zwanziger Jahren recht zahlreiche Einheimische, die regelmässig auf
den Curling-Feldern anzutreffen waren. Als Parallele zum St. Moritz Curling Club wurde der Curling Club Engiadina, vorerst nur für Einheimische, ins Leben gerufen. Recht bald zeigte seine Mitgliederliste zahlreiche Gästenamen auf. Früher schon entstand der "Chantarella-Curling-Club", dem vorwiegend Chantarella-Hotel-Gäste angehörten. Fazit: Curling ist im ganzen Engadin immer populärer geworden und es finden jeden Winter Dutzende von Curling-Wettkämpfen statt.
Eislaufen
Ein Sport mit Tradition. In St. Moritz finden Sie optimale Voraussetzungen für Ihre Eissportart. Ganz egal, ob Sie nun dem klassischen Eislauf oder dem rassigen Eishockey verfallen sind. Auf dem gefrorenen See oder auf dem Kunsteisfeld.
Die brandneue St. Moritzer Eisarena Ludains
Beim Inneinfluss in den See gelegen, ersetzt sie die 1968 gebaute Anlage und bietet 800 Personen Platz. Die Arena steht zwischen dem Inn (der oberhalb des Sees La Sela heisst) und der annähernd hundertjährigen Reithalle. Drei Gebäude auf einem erhöhten Sockel bilden mit der Tribüne eine fast intime Arena um den Eisplatz. Die berühmte St. Moritzer Sonne und der Sternenhimmel bilden das Dach. Die neue Eisarena Ludains in St. Moritz hat ein Restaurant mit 80 Innen- und 30 Aussensitzplätzen, einen Kraft- und
einen Gymnastikraum sowie moderne Garderoben.
Historisches
Das Eiskunstlaufen hat in St. Moritz schon eine jahrhundertalte Tradition. Auf annähernd zwanzig Eisplätzen unterrichteten Eislauflehrer und -lehrerinnen mit berühmten Namen. Öfters wurden auch Eisfeste veranstaltet, die in Bezug auf Kostüme und Ausstattung ebenso wie auf technisches Können und Akrobatik der Teilnehmer von höchstem Niveau waren. Natürlich wurde auch Eishockey gespielt sowie sein Vorläufer Bandy, das mit einem unten gebogenen Stock gespielt wurde. Zu den ersten Eislaufbahnen in St. Moritz
gehörten diejenigen vom Kulm Hotel, Suvretta House, Palace Hotel und des ehemaligen Hotels Chantarella.
Olympia Bob Run (ca. 22. Dezember bis Ende Februar)
Der Olympia Bob Run St. Moritz/Celerina ist die einzig verbliebene Natureisbobbahn der Welt. Nicht nur die Bauweise aus - ausschliesslich - Schnee und Wasser, auch ihre Geschichte ist einzigartig. Zahlreiche Europa- und Weltmeisterschaften sowie 2 olympische Wettkämpfe sind auf der Bobbahn von St. Moritz nach Celerina entschieden worden. Die Bobbahn wurde in der langjährigen Geschichte auch von anderen Sportarten als Austragungsort entdeckt. Alljährlich messen sich Athleten aus dem Bobbahnskeleton und
Rennrodeln auf der Bahn. Als Exklusivität dürfen das alljährlich stattfindende Hornschlittenrennen und das Bobrun Skating angefügt werden.
Bob-Gästefahrt
Erleben Sie ein Abenteuer der besonderen Art: Unternehmen Sie eine Bob-Gästefahrt auf dem 1.612 m langen Eiskanal von St. Moritz nach Celerina. Unsere Taxisponsoren ermöglichen es uns, nur modernste und sicherste Viererbobs zum Einsatz zu bringen. Ihr Schlitten wird pilotiert von einem erfahrenen Bobpiloten und begleitet von einem Bremser. Auf den Positionen 2 und 3 fahren die Taxigäste mit. Eine Schule für Anfänger wird ebenfalls angeboten.
Die Geschichte der einzigen Natureis-Bobbahn der Welt
Der "Olympia Bob Run St. Moritz/Celerina" wurde 1904 in Betrieb genommen. Damit ist der Eiskanal im Oberengadin die älteste Bobbahn der Welt - und zugleich die letzte noch übrig gebliebene Natureispiste der Erde. Die anderen 13 Bahnen in Europa, Nordamerika und Japan müssen alle künstlich vereist werden, da sie sich nicht in so klimatisch bevorteilter Höhenlage befinden. Begonnen hat die Geschichte des Olympia Bobrun Ende des letzten Jahrhunderts. Die vorwiegend britischen Wintergäste suchten nach einem
Ort für die Ausübung ihrer eben erfundenen Sportart, nachdem sich diese elitären Bobenthusiasten innerhalb des St. Moritz Tobogganing Club mit ihren Kollegen aus dem Skeletonlager wegen der Benützung des Cresta Run in den Haaren lagen.
Es dauerte jedoch noch bis ins Jahr 1903, ehe anlässlich eines Gala-Abends eine Sammlung durchgeführt wurde, welche den schönen Ertrag von knapp 11.000 Schweizer Franken ergab. Unverzüglich wurde der Bau einer Bobbahn projektiert, welche dank der Unterstützung von Alphonse Badrutt auf dem ausgedehnten Areal des Kulm Hotels erstellt und am 1. Januar 1904 mit einem Bobrennen eingeweiht werden konnte. Die eisige Rinne führt heute noch durch den im Sommer so herrlich duftenden Arvenwald vom St. Moritzer
Badrutt's Park nach Celerina-Crasta. Technik und Ausrüstung der Bobsportler haben sich während dem vergangenen Jahrhundert grundlegend verändert; der Verlauf der St. Moritzer Bobpiste ist bis heute mehr oder weniger gleich geblieben. Neben der weltberühmten "Horse-shoe"-Kurve, welche 1955 mit Natursteinen verstärkt wurde, um dem Druck der immer schneller werdenden Bobs standzuhalten, wurde lediglich der Verlauf der Bahn zweimal leicht angepasst. Nach den Weltmeisterschaften 1957, als die damals schon
horrenden Tempi das Bremsen mehr und mehr erschwerten, dachte man daran, den untersten Teil der Bahn abzuändern.
Eine Stiftung der Angehörigen von Rennfahrer Alfonso Marquis de Portago - er verunglückte auf tragische Weise zusammen mit seinem Freund Nelson im Autorennen um die "Mille Miglia" - erlaubte es dem St. Moritz Bobsleigh-Club diesen Plan zu realisieren: Vom "Leap" weg wurde die Strecke den veränderten Bedingungen angepasst. Eine kleine Rechtskurve, die den Namen "Martineau Corner" trägt - aus Dankbarkeit an die 44 Jahre lange, sehr erfolgreiche Tätigkeit des ehemaligen Clubpräsidenten - brachte die Fahrer in
die Ebene und dort in eine weitere Linkskurve, den Portago Corner, kurz vor dem Ziel. Aufgrund diverser Besitztums-Änderungen und der weiter zunehmenden Tempi sah man sich zu Beginn der achtziger Jahre veranlasst, den "Martineau-Corner" rund 20 Meter weiter nach links zu ziehen, womit die Bahn jetzt gegen den Crasta-Hügel hinauf ausläuft. Die mit Spitzengeschwindigkeiten von über 145 Stundenkilometern heranjagenden Bobs werden jetzt auch durch den bergansteigenden Auslauf abgebremst. Der Portago-Corner kam
dadurch nach der Zielpassage zu liegen und ist heute auch unter dem Namen Auslaufkurve bekannt. Durch diese Massnahmen wurde die Bahn verlängert und misst heute ungefähr eine Meile. Die 19 Kurven der Bahn tragen immer noch ausschliesslich englische Namen wie Wall, Snake, Sunny Corner, Horse-shoe, Shamrock, Dyke, Bridge und Leap. Einzig die drittletzte Kurve des Olympia Bob Run St. Moritz/Celerina, wie der offizielle Titel heute lautet, wird halbwegs in Deutsch bezeichnet: Gunter Sachs Corner - zu Ehren des
seit 1969 amtierenden Präsidenten des St. Moritz Bobsleigh-Club.
Cresta-Run (ca. 22. Dezember bis Ende Februar)
Einzigartig auf der Welt und das ultimative Adrenalin-Erlebnis! Mit Geschwindigkeiten bis zu ca. 140 km/h stürzen sich die Fahrer kopfvoran auf Skeleton-Schlitten den Eiskanal hinunter. Täglich Trainings oder Rennen; seit 1885.
Historisches
Der Cresta-Run wurde erstmals auf die Wintersaison 1884/85 hin erstellt. Cresta-Fahren wird für jeden, der einmal damit angefangen hat, zu einer wahren Sucht. Das Spiel mit der Gefahr, der Hauch des Abenteuers, das ist es wohl, was das Fahren auf dem Cresta-Run mit dem schnellen Skeleton, oder, der Engländer sagt, dem Toboggan, so attraktiv, so faszinierend macht. Normalerweise eröffnet der Cresta Run zwei oder drei Tage vor Weihnachten und schliesst Ende Februar oder anfangs März. Über dreissig
hochkarätige Rennen finden während dieser Zeitspanne statt. Der Cresta-Club ist ein privater Club, auch Nicht-Mitglieder sind aber herzlich willkommen, einen "Run" zu absolvieren. Er wird allgemein als Exklusiv-Club betrachtet. Das ist er jedoch nicht. Ihm gehörten ursprünglich fast nur Engländer und Amerikaner an. In den letzten Jahren ist er jedoch offen gestaltet worden und heute stammt eine Grosszahl der Mitglieder aus anderen Ländern. Es sind unter anderem zahlreiche Schweizer, Deutsche, Italiener,
Österreicher oder Franzosen dabei.
Eines ist allerdings nach wie vor geblieben: Der ganze Betrieb wird in englischer Sprache geführt. Einzig das Schliessungszeichen jeden Mittag wird durch den Lautsprecher in Italienisch mit dem Wort "Terminato" durchgegeben. Dies kommt daher, das die Cresta-Arbeiter, diejenigen, die die Schnee- und Eisarbeiten schon während Jahrzehnten bis auf den heutigen Tag ausführen, italienische Spezialisten sind. Sie müssen wissen, wann die Bahn geschlossen wird, denn sofort danach haben sie von der Überwachung zur
Reinigungs- und Unterhaltsarbeit zu wechseln. Cresta-Fahren kann nicht als gefährlicher Sport bezeichnet werden. Unfälle sind sehr selten. Es ist Ehrensache eines jeden Mitglieds des "St. Moritz Tobogganing Club", Anfängern Anleitung zu geben und sie einzuführen.
Die ersten Skeletons wurden von demselben Mann hergestellt, der auch die ersten Bobsleighs baute und sich wie folgt anpries: "Manufacturer of Toboggans Christian Mathis". Schon damals wurden regelmässig grosse Konkurrenzen ausgetragen. Heute ist Cresta-Fahren ein ausschliesslich dem männlichen Geschlecht vorbehaltener Sport. Während den ersten Jahrzehnten waren auch Damen zugelassen. Die Ärzte rieten jedoch davon ab, als die Damen von der sitzenden in die liegende Fahrstellung übergingen. Die Schläge auf
die Brust könnten krebserregend sein, lautete damals ihr Urteil. Um dies zu verstehen, muss man wissen, dass jeder Cresta-Fahrer auf seinen 1.200 m langen Schussfahrt derart durcheinandergeschüttelt wird, dass er sich vorkommt wie der Inhalt eines Schüttelbechers. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der besten Fahrer beträgt heute - bei stehendem Start - knapp 90 km/h, die Höchstgeschwindigkeit auf dem unteren Teil der Piste hingegen ca. 140 km/h. Eine faszinierende Fahrt, wenn man bedenkt, dass die Nase des
Fahrers höchstens 15 bis 20 cm über dem Eis dahinfliegt.
Pferdesport
Fast schon 100 Jahre ist es her, seit mutige und sportbegeisterte Männer, die das Herausfordernde, das Extravagante suchten, zum ersten Mal ein unberittenes Skikjöring-Rennen planten und am 1. März 1906 durchführten. Damit schlug dem "Weissen Turf" die Geburtsstunde, der nicht nur einen wesentlichen Teil der St. Moritzer Ortsgeschichte in den vergangenen Dezennien prägte, sondern auch ein herausragendes Stück der schweizerischen Pferderenngeschichte überhaupt. Die Winterrennen von St. Moritz sind nämlich
zu einem nicht mehr wegzudenkenden Ereignis im schweizerischen, europäischen, ja vielleicht sogar weltumfassenden Rennsport geworden.
Concours Hippique auf Schnee
Der Springsport in St. Moritz erfreut sich einer langjährigen Tradition. Im Januar kommt der Concours Hippique St. Moritz auf Schnee zur Austragung. Dieser Anlass soll Reiterinnen und Reitern, welche ihren Sport in einem familiären Umfeld mit Ferienatmosphäre ausüben möchten, ansprechen.
Internationale Pferderennen in St. Moritz
Trommelnde Hufe auf stiebendem Schnee. Spannende Galopp- und Trabrennen. Habe ich auf das richtige Pferd gesetzt? Tollkühne Männer und Amazonen auf Skiern hinter unberittenen Vollblutpferden beim einzigen Skikjöring-Rennen der Welt. Ein wahres Fest der Sinne und ein gesellschaftlicher Höhepunkt der Saison. Da treffen sich die Highsociety, Topjockeys und Rennstallbesitzer aus der ganzen Pferdewelt. Spannung, Wettfieber und die edlen Vollblutpferde machen diesen Event genauso aus, wie die einzigartige
Bergkulisse und das gediegene Platzcatering. Ein Besuch am White Turf bleibt den über 25.000 Zuschauern in schönster Erinnerung. White Turf ist hochstehender Sport mit den bedeutendsten Rennen des europäischen Winterhalbjahres und mit einer Weltexklusivität: dem Skikjöring.
Polo auf Schnee
Seit 1985 heisst dies Dynamik pur. Polo, Sport der Könige, ist der älteste Mannschaftssport der Welt. Das faszinierende Ballspiel auf feurigen Pferden wird hier - in einem der besten Turniere - auf dem gefrorenen St. Moritzer See ausgetragen.
Winter Golf
Rote Bälle und ein Green so weiss, dass es den Himmel zum Strahlen bringt. Das Engadiner Golf Turnier geht bereits in das dritte Jahrzehnt. Was im Januar 1979 auf dem St. Moritzersee noch als "einmalige Spinnerei" für unverbesserliche Golf-Fanatiker qualifiziert wurde, hat trotz anfänglicher Skepsis einen festen Platz im Engadiner Wintersport-Kalender gefunden. Weit über 2000 Golferinnen und Golfer aus 14 Nationen haben in den letzten 20 Jahren am Engadiner Winter Golf Turnier in Silvaplana
teilgenommen.
Fliegen - ein alter Traum
Dass Sie aus der Vogelperspektive dann besonders reizvolle, tiefverschneite Landschaften sehen werden, ist im Engadin selbstverständlich. Was ist besser als die "höchste Alpenluft", um nicht zu sagen Höhenluft? Die Talabfahrt von Corviglia einmal anders erleben. Keine müden Beine, keine Wartezeiten, ohne Vorkenntnisse mit oder ohne Ski. Machen Sie eine Reservation und geniessen Sie den Flug und die Aussicht über das wundervolle Oberengadin. Bei gutem Wetter Starts zu jeder vollen Stunde 10.00-16.00 Uhr
unterhalb der Corviglia-Station. Beim Bootshaus auf dem See setzen wir sanft zur Landung an. Anschliessend fahren wir Sie durch das Dorf zurück ins Skigebiet. Dokumentiert mit Fotos vom Flug und auf Wunsch mit einem Diplom wird es das Erlebnis von St. Moritz werden!
Kitesailing
Kitesailing, zu Deutsch Drachensegeln, ist eine sehr junge, wahnsinnig andrenalinreiche Sportart. Auf Schnee wird sie vorwiegend in der Schweiz betrieben. Das Mekka der Kitesailing-Piloten ist seit langem das Oberengadin mit seiner Seenlandschaft. Hier wird diese Sportart etwa seit 1991 praktiziert. Zu der Zeit wurde in Silvaplana das erste internationale Kitesport-Treffen durchgeführt, das seither jährlich am ersten Wochenende im März mit Teilnehmern aus der ganzen Welt stattfindet. Eine Sportart, die zu
Beginn nur eine Handvoll Verrückter anzog, findet eine immer grössere Begeisterung. Es ist wohl vor allem der Umgang mit den Kräften des Windes, der viele Einsteiger von Beginn an fasziniert. Das wohl weltweit längste Streckenrennen auf Schnee (ein Abenteuer der besonderen Art) von Maloja nach Silvaplana, das 5-Stunden-Teamrennen und die Europameisterschaft sind nur einige Höhepunkte der Kitesailer im Engadin. Kitesailing wird in Silvaplana zwischen Mitte Januar und Mitte März vorwiegend auf dem
Silvaplanersee betrieben. Auf dem Berninapass bietet sich jedoch die Möglichkeit, bereits ab Anfang Dezember bis Mitte April über den gefrorenen Lago Bianco zu segeln. Mit einem Drachen, der an 4 Leinen gesteuert wird, setzt man die Zugkraft des Drachens in Geschwindigkeit um. Durch das Anstemmen mit Skiern oder einem Snowboard erhöht man den Druck, und die Geschwindigkeit kann bis über 80 Std./km erreichen. Innert kurzer Zeit beherrscht man so das Aufkreuzen und kommt immer wieder an den Ausgangspunkt
zurück.
Fallschirmspringen
Die mehrfache Schweizer Fallschirmsprung-Weltmeisterin und Sky-Surferin Viviane Wegrath lädt in St. Moritz zu Fallschirm-Tandem-Sprüngen ein - ein neues "must" für extravagante "Adrenalin-Freaks", Lebenskünstler und Geniesser im Champagner-Klima. In den letzten zwei März-Wochen bietet Vivianne Wegrath diesen ganz speziellen Nervenkitzel an. Die Landung erfolgt auf dem gefrorenen St. Moritzersee. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit und Instruktion steigen die Wagemutigen mit ihren Tandem-Partnern auf dem
Flughafen Samedan in einem modernen Pilatus Porter, fliegen bis auf 5.200 Meter über Meer und erleben dann einen Freifall von rund 3.000 Metern. Der ganze Sprung wird gefilmt und ist im Nachhinein noch einmal erlebbar. Dieser ultimative Tandemflug mit Viviane Wegrath kostet CHF 400.-.
Hoehentraining
Internationales Höhentraining- und Wettkampf-Zentrum St. Moritz / Celerina / Silvaplana. Generationen von Kurgästen nutzten bereits die Reizfaktoren alpiner Kurorte. Seit geraumer Zeit ist auch vielen Athleten - v.a. Leichtathleten, Ruderern, Radfahrern, Ski nordisch und alpin - die leistungssteigernde Wirkung eines Höhenaufenthalts bekannt. Spitzenathleten bauen das Höhentraining gezielt in ihre Trainingspläne ein, um im anschliessenden Wettkampf mit den besten Voraussetzungen starten zu können. Der Grund
für die leistungssteigernde Wirkung eines solchen Trainings ist einfach zu erklären: Durch den in Höhenlagen herrschenden Sauerstoffmangel wird der menschliche Organismus gezwungen, sich anzupassen. Betroffen davon sind in erster Linie die Atmung, das Herz-Kreislauf-System und das Blut. Dabei geht der Anpassungsprozess auf zwei Ebenen vor sich. Um den Organismus trotz des verminderten atmosphärischen Sauerstoffdrucks mit genügend Sauerstoff zu versorgen, werden Atmung, Herz-Kreislauf und Blut aktiviert.
Eine gewisse Bedeutung kommt dabei der Vermehrung der roten Blutkörperchen zu. Zusätzlich ändern die Zellen ihre Funktionsweise und produzieren mehr Energie auf anerobem Weg, d.h. ohne Verwendung von Luftsauerstoff. Für die Sportler heisst dies, dass allein schon der Aufenthalt in der Höhe einen leichten Trainingseffekt darstellt. Ideal ist der Bereich zwischen 1.500 und 2.200 m ü. M. Die in der Höhe durchgeführten Trainingseinheiten entfalten eine intensivere Wirkung als jene auf dem Flachland.
Cricket auf Eis
St. Moritz ist wohl einer der bekanntesten Winterorte der Welt! Die spannenden Pferderennen, rasante Schlittenfahrten und das glamouröse high-society Leben ist auf der ganzen Welt bekannt. Der StMCC vereint Business mit einem privaten Touch. Vor allem aber bietet dieser Event eine ideale Gelegenheit für Gespräche zwischen Sponsoren und Kunden.
Die Anfänge des Cricket auf Eis
1998 kam eine Gruppe von jungen und enthusiastischen Cricket Spieler aus England auf Idee Cricket Spiele auf dem St. Moritzer See auszutragen. Cricket wird üblicherweise im Summer bei höheren Temperaturen auf gepflegtem Grass gespielt und nicht im Winter auf Schnee. Nicht desto trotz verzeichnet St. Moritz im Monat Februar normalerweise mehr Sonnenstunden als England in einem ganzen Sommer!
Engadin/St. Moritz - das Wanderparadies
Im Ferien- und Wanderparadies Engadin/St. Moritz ist die Auswahl an Wandermöglichkeiten schier grenzenlos. In und um St. Moritz erschliessen komfortable Bergbahnen mit dem Piz Nair, Corvatsch und der Diavolezza drei 3000er und zahlreiche Aussichtsberge wie Corviglia, Signal und Muottas Muragl. Die berühmten Aussichtsberge wie Corviglia und Muottas Muragl sind Ausgangspunkte zahlreicher Panoramawanderungen, die in dieser Pracht und Dichte weltweit einmalig sind und in vielen gemütlichen Bergrestaurants
Erholung mit regionalen Spezialitäten ermöglichen. Neben praktisch unbeschränkten Möglichkeiten für individuelles Wandern bieten St. Moritz und seine Nachbarorte den Sommer über geführte Exkursionen (Geologie, Botanik...), Gletscherführungen und Bergtouren an.
Nationalpark
Unweit von St. Moritz liegt zudem der Schweizer Nationalpark. Verbringen Sie einen Wandertag in einem der schönsten Naturparadiese Europas. Erleben Sie diese faszinierende alpine Tier- und Pflanzenwelt in ihrer ursprünglichen Form und kehren Sie mit einem Rucksack voller Eindrücke nach St. Moritz zurück.
Nordic Walking
Die Destination Engadin/St. Moritz bietet offiziell ausgeschilderte "Nordic Walking Trails" an, welche in so genannten Nordic Parks zusammengefasst sind. Die einzigartige Engadiner Seenlandschaft, die atemberaubende Kulisse des Bernina Massivs und die gesunde Bergluft auf 1.800 m ü. M. schaffen ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Nordic Walking Wanderungen und Touren. Für Neueinsteiger aber auch geübte Nordic Walker stehen verschiedene Trails zur Verfügung. Die Parks setzen sich aus beschilderten
Strecken auf bereits vorhandenen Wanderwegen in einer Rundtour (Start und Ziel sind am selben Ort) zusammen. Sie sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade, (blau, rot und schwarz) eingeteilt. Grosse Informationstafeln mit Karten, Höhenkurven und Informationen zu den Trails runden das Angebot ab. Für den Sommer 2006 hat die Destination Engadin/St. Moritz alle Informationen und Angebote zum Thema Nordic Walking in der Oberengadiner Bergwelt gesammelt und diese in der Broschüre "Engadin Nordic Parks"
übersichtlich zusammengetragen.
Was ist Nordic Walking?
Nordic Walking ist herkömmliches Walking mit speziellen Stöcken. So einfach der Begriff und die Methode, umso wirkungsvoller ist diese neue Bewegungsform, die von Skandinavien zu uns herübergekommen ist. Aus dem klassischen Walking wird ohne besonderen Aufwand an Material ein hochwirksames Ganzkörpertraining mit optimalem Trainingseffekt, der im Engadin auf 1.800 m Höhe noch verstärkt wird. Nordic Walking ist schnell und leicht erlernbar. Nach einer kurzen Einführung und Schulung der Technik und
Bewegungsabläufe, werden je nach Bedarf leichte oder anspruchsvollere Touren durchgeführt. Das Engadin bietet mit seiner landschaftlichen Schönheit für Anfänger und fortgeschrittene Walker die ideale Kulisse, um während den Ferien nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele Gutes zu tun. Gesundheitsaspekte und Eigenschaften des Nordic Walkings:
- Nordic Walking ist schnell und einfach erlernbar
- Nordic Walking ist für jedes Alter geeignet
- Nordic Walking ist 20-30% effektiver als Walking
- Nordic Walking entlastet den Bewegungsapparat und ist besonders für Personen mit Knie- und Rückenproblemen geeignet
- Nordic Walking kräftigt auch die Oberkörpermuskulatur und trainiert die Ausdauer
- Nordic Walking steigert den Kalorienverbrauch
- Nordic Walking stärkt das Immunsystem und ökonomisiert die Herzarbeit
Golf
Der gesundheitliche Wert des Golfspiels ist unbestritten. Das kilometerlange Wandern auf weichem Grasboden, das Einatmen frischer Luft sowie die Bewegungen des Golfschwungs regenerieren den Körper. Hier im Engadin finden Sie ideale Voraussetzungen dafür, und dies erst noch in einer einzigartigen Landschaft!
Golfplätze
1 Tal. 5 Plätze. 60 "Holes"! Das wunderschöne Hochtal Engadin/St. Moritz ist auch das Golfparadies der Alpen - mit 5 Plätzen und über 60 Loch! Jeder Platz ist einzigartig, eine Welt für sich. Der neue Par 72 Kurs Zuoz-Madulain (vom "Golf-Architekten" Les Furber aus Canada) besticht durch anspruchsvolle Linienführung in kupiertem, waldigem Gelände. Eine Herausforderung auch für gute Golfer! Zwanzig Fahr-Minuten Inn-aufwärts lockt der klassische 18-Loch-Platz von Samedan. Weitere 10 Minuten westwärts liegt -
auf 1.860 m ü. M. der 9-Loch Executive Golfplatz im Kulmpark St. Moritz in einmalig schöner (Aussichts)- Lage. In dieser Gegend lag bereits 1891 der älteste Golfplatz der Alpen, evt. gar des Kontinents. Auf der idyllischen Ebene zwischen Silser- und Silvaplaner See liegen nochmals 6 Greens mit Driving Range der dortigen Golf Akademie. Der fünfte Platz liegt zu Füssen des majestätischen Schlosses Tarasp bei Vulpera im Unterengadin.
Mountainbike
Ob adrenalinreiche Downhill-Abfahrten oder gemütliche Fahrten am Fluss Inn entlang: Das Oberengadin eignet sich ideal für Mountainbike-Touren. Ein schier grenzenloses Netz von MTB-Wegen in allen Schwierigkeitsgraden wartet auf Sie! Auf der BIKE TRAIL MAP vom Oberengadin finden Sie mit Leichtigkeit Ihre Traumrouten. Das umfangreiche Routennetz erstreckt sich über eines der schönsten Gebiete der Alpen. Von den Weiten der Oberengadiner Seen zum imposanten Berninamassiv und durchs Valposchiavo bis hinunter ins
Veltlin, durch den Nationalpark bis ins einmalige Val Mora und den Terassendörfern des Unterengadins.
Inline Skating
Das Engadin bietet ideale Voraussetzungen für Inline Skater mit speziellen Strecken auf dem Flughafen Samedan (2.5 km), von La Punt nach S-chanf (8.6 km) in St. Moritz Bad und anderen ebenen Orten. Die zwei Haupt-Strecken auf dem Flughafen Samedan und von La Punt nach S-chanf sind topografisch leichte Strecken und eignen sich für Speed Skater, Fun Skater und Familien. Inline-Saisonhöhepunkt ist jeweils das letzte Juni-Wochenende mit dem Engadiner Inline-Marathon auf der gesperrten Kantonsstrasse von Maloja
bis S-chanf. Es ist der grösste und älteste Inline-Anlass dieser Art, ganz sicher auch der landschaftlich schönste der Welt.
Tennis
"Nowhere in Switzerland, and again nowhere in the Engadine, were the conditions of play as good as at St. Moritz and Pontresina." So schrieb ein englisches Fachbuch über die Tennis-Saison 1924. Weiter auch auf französisch: "Les courts y sont excellents et ceux construits de date récente sont certainement tout ce qu'il y a de mieux en l'espèce." Auch heute kann sich die Tennisinfrastruktur von St. Moritz mehr als sehen lassen. Neben perfekten Sandplätzen ist natürlich die atemberaubende Bergkulisse das
grosse Plus der Tennisanlage. 4 Hallen- und 4 Aussenplätze stehen Ihnen im Tennis-Zentrum zur Verfügung. Schläger-, Ball- und Schuhmiete, sowie Unterricht ist hier jederzeit möglich.
Tennisschule
Am Ball bleiben! Das eigene Spiel verbessern oder ein sanfter Einstieg in diese Sportart - die Tennislehrer im Corviglia Tennis Center kennen die neuesten Methoden und können auf Ihren individuellen Trainingsstand eingehen. Einzelunterricht, abends oder tagsüber, Gruppenunterricht auf Anfrage.
Segeln
Der legendäre Malojawind ermöglicht im Oberengadin auch im Hochsommer wunderschöne Segel- und Windsurf-Regatten, wenn anderswo Flaute herrscht. Saisonhöhepunkte sind die Schweizer-, Europa- und zum Teil auch Weltmeisterschaften, die auf dem Silvaplaner- und St. Moritzersee ausgetragen werden. Auf 1.800 m ü. M. gelegen, bieten die Oberengadiner Seen herrliche Windverhältnisse. Mit Windstärken von 3-6 Bft. kommt der Malojawind im Laufe des Vormittags auf, um erst bei Sonnenuntergang wieder abzuflauen - ein
wahrhaftes Paradies für Segler!
Surfen
Seit Anfang der Siebzigerjahre wissen Engadiner Surfer, dass der heute legendäre Malojawind mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks immer dann aufkommt, wenn die Nachwirkungen des letzten Ausgangs langsam nachlassen. Für Einsteiger empfiehlt es sich daher, die sanfte Brise in den Morgenstunden für die ersten Versuche zu nutzen. Im Engadin, dem Surfmekka der Schweiz, treffen sich die windhungrigen und actionliebenden Surfer. Jeden Sommer finden im Surfcenter Silvaplana diverse Events statt. Wer es etwas
ruhiger angehen möchte, geniesst "The Beach" in Sils auf der gegenüberliegenden Seite des Sees, wo auch jeden Sommer die heissen Beachparties steigen. Wer die Abgeschiedenheit liebt, kann sich auf dem weitläufigen aber böigen Silsersee austoben, wer es exklusiver mag, kann auf dem St. Moritzersee champagnersurfen.
Adventure Sports
Rafting im Wildwasser, Canyoning durch atemberaubende Schluchten, mit einem Passagierflug (Gleitschirm oder Delta), einer Ballonfahrt oder einem Helikopterflug über die Alpen fliegen, steile Bergspitzen erklimmen, das ewige Eis der Gletscher erleben: Alles mit adventure-feeling inklusive!
- Gleitschirm- und Deltafliegen: Abflug von der Bergstation Corviglia oder andere Abflugorte. Auf Anfrage Taxiflug mit lizenziertem Fluglehrer.
- Rafting: Der Inn ist einer der bekanntesten Flüsse Europas. Er ist sehr beliebt, vor allem für eine abwechslungsreiche Wildwasserstrecken, die jedem Schwierigkeitsgrad eine Variante bietet.
- Canyoning: Ganztägiger Ausflug zur Begehung einer der schönsten Schluchten in den Südtälern Graubündens. Begleitung und Führung nur durch patentierte IVBV Bergführer / Canyoning Guides von The St. Moritz Experience AG.
- Multi-Sport-Tag: Schnupperklettern, Abseilen, Flying Fox, Rap Jump, Hydrospeed, Tube, Segeln, Mountain Bike und vieles mehr. Garantiert werden drei Aktivitäten pro Tag.
- Gletschererlebnis: Ganztägige, individuelle Führung über den Morteratschgletscher und die Seracs der Persbrüche durch kompetente IVBV Bergführer von The St. Moritz Experience AG.
- Über den Wolken: Geniessen Sie eines der schönsten Erlebnisse - Schweben in einem Heissluftballon oder fliegen Sie im Helikopter über majestätische Bergspitzen und schneebedeckte Täler, über das Engadin!
Bergsteigen
Bestimmt haben Sie schon von Ihrem Wunschberg geträumt. Hochtouren über Gletscher und schmale Gipfelgrate in der Welt der hohen Schnee- und Eisberge, mit Gleichgesinnten einen der schönen Gipfel besteigen, oder inmitten einer herrlichen Bergwelt Klettertouren zu unternehmen. Im Oberengadin stehen Ihnen sieben Klettergärten zur Verfügung (Schwierigkeitsgrad: 3. - 9. UIAA). Es werden Ihnen auch Gletscherwanderungen, Hoch- und Klettertouren, Ausbildung in Fels und Eis, Sportklettern und Tages- und
Wochenarrangements angeboten. Einmal mit Pickel und Steigeisen ausgerüstet einen Gletscher überqueren. Einmal am Seil des Führers in ungeahnte Höhen aufsteigen. Den Bergeller Granit beim Erklimmen einer Kletterroute hautnah spüren. Beim Bergsteigen im Engadin erleben Sie Natur pur. Leisten Sie es sich, einmal aus dem Alltag auszubrechen! Lassen Sie sich das unbekannte Schöne von einem Einheimischen zeigen! Sei es bei einem Schnuppernachmittag im Klettergarten, bei einer Wanderung zum Piz Julier oder einer
Hochtour auf den Piz Palü - mit einem ortskundigen Bergführer erreichen Sie Ihr Ziel sicher. Er führt Sie von einer Traumtour zur andern, bringt Ihnen die unvergleichlich schöne Landschaft näher, begleitet Sie auf die schönsten Gipfel und führt Sie sicher und um wertvolle Eindrücke reicher wieder zurück ins Tal.
Pferdesport
St. Moritz ist heute das Pferdesportzentrum der Alpen. Hier finden sowohl im Winter als auch im Sommer Pferdespringen ("Concours Hippique") als auch Polo-Anlässe statt. Die zahlreichen Stallungen bieten auch den Pferden jeden Komfort, die Reitwege sind gepflegt und im bald 100-jährigen Pferdesportzentrum am St. Moritzersee wird praktisch jeder Reitwunsch erfüllt.
Badeseen
Dichter haben sie besungen, Maler haben sie gemalt und unzählige Fotografen haben sie mit dem Objektiv festgehalten: Die Oberengadiner Seenlandschaft ist ein einzigartiges Phänomen. In die breite Talwanne ist eine Folge herrlicher Seen eingebettet, von denen jeder sein eigenes Gepräge hat. Einige laden in Folge der warmen Wassertemperaturen herzlich zum Baden ein. Die Oberengadiner Seen - allein die Wortkombination hat einen magischen Klang: Das sind die berühmten Seen von St. Moritz, Sils, Silvaplana oder
Champfèr. Zusätzlich finden Sie im Oberengadin jedoch unzählige andere Seen - zwar nicht so Grosse, aber alle mit einer speziellen Athmosphäre, Geschichte und Lage.
Lej da Staz / Stazersee
Zwischen St. Moritz und Pontresina, mitten in einer weiten, offenen Lichtung des ausgedehnten Stazerwaldes, liegt der "Lej da Staz" oder Stazersee. Die Moorwiesen, die ihn auf zwei Seiten umgeben, die Schilfbestände und die schwimmenden Inseln des Fieberklees geben ihm sein besonderes Gepräge und schaffen eine ganz besondere Ambiance. Im Osten schliesst die Languardkette den Horizont als schöne und markante Linie ab. Blickt man gegen Westen, sieht man die eindrucksvollen Silhoutten des Piz Julier und des
Piz Albana über den Arven- und Lärchenwipfeln. Der Stazersee erwärmt sich an sonnigen Sommertagen genügend, um Badefreudige anzulocken.
Lej Nair
Rund 200 Meter unter dem Hahnensee gelegen, spiegelt der Lej Nair das Massiv des Piz Corvatsch, der sich über die Lärchen und Tannen des Ufergeländes erhebt. Über den stillen Wassern schwirren die Libellen. Wenn sie etwas Zeit haben, erleben Sie hier sicher auch einen akrobatischen Fischsprung. Auch hier erwärmt die Sonne das Wasser genug, dass man einen Sprung ins Nasse riskieren kann. Da der Lej Nair nur auf Fusswegen erreichbar ist, sind es nicht allzuviele, die ihr Badezeug bis zu ihm hinauf tragen
mögen.
Lej Marsch
Wenig unterhalb des Lej Nair liegt der Lej Marsch. Er gehört zu den beliebtesten Badeseen der Region. Sein Wasser erwärmt sich bei schönem Wetter auf Temperaturen von 20 bis 21 Grad Celsius. Mit seiner sonnigen und windgeschützten Lage am Waldrand, mit einem kleinen Strand am Nordufer und einladenden Picknickplätzen, ganz besonders aber seiner Nähe zum Parkplatz der Olympiaschanze wegen, zieht er an Sommertagen viele Wasserratten und Sonnenhungrige an.
Fischen
"Graubünden ist von alters her durch seinen Reichtum an fischreichen Seen, Flüssen und Bächen allgemein bekannt. Überall in den verschiedensten Höhenlagen dieses vielgestaltigen Berglandes versprechen grosse und kleine Wasserläufe und stille Seen die schönsten Fänge. Mit unvergleichlicher Gunst beschenkte die Natur das Bündnerland mit einem weitverzweigten Netz von Gewässern, das sich von zahllosen, wilden Bergbächen und kleinen, murmelnden Wasserläufen in rauschende Flüsse sammelt. Die
Fischereigelegenheiten, die sich in diesem Alpenland bieten, können ohne Übertreibung als unerschöpflich bezeichnet werden: versteckte, liebliche Ufer, ruhige und friedliche Buchten an verträumten Bergseen, sich spielerisch durch Weiden und Wälder schlängelnde Bäche und lärmend zu Tal fliessende Flüsse. Sie alle begeistern und erfreuen den geruhsamen Fischer und Wanderer." Dieser Text, der in den 50er Jahren im Fischerprospekt "Fischerei in Graubünden" erschien, ist noch heute topaktuell. St. Moritz, das
Engadin, ja ganz Graubünden gilt als wahres Fischerparadies. Ein in Europa einmaliges Fischergebiet steht Ihnen zur Verfügung! Ob an den 460 Bündner Bergseen oder am Ufer des St. Moritzersees: die Bergforellen, Äschen, Saiblinge etc. tummeln sich in unseren Gewässern. Im Oberengadin ist die Fischerei von Anfang Mai bis Mitte September offen. Das alles zu auch preislich sehr attraktiven Wochen- und Tagespatenten!
Tontauben schiessen
Ein Sport, der Konzentration, Präzision und Geschicklichkeit abverlangt. Der Tontaubenstand liegt idyllisch in einer Waldlichtung etwas ausserhalb von St. Moritz und die Schiesschule des Wurftaubenclubs St. Moritz ist von Juni bis August geöffnet. Wie damals, können Sie auch heute auf dem Gelände der Olympiaschanze Ihre Treffisicherheit unter Beweis stellen.
Unterhaltung und Spass in den Ferien = Ferien(s)pass
Was wäre ein Oberengadiner Sommer ohne den Ferienspass? Nachdem vor zwei Jahren das zehnjährige Jubliäum gefeiert werden konnte, gehört der Ferien(s)pass wohl offiziell zu den traditionellen Freizeitveranstaltungen der Oberengadiner Agenda. Der Ferien(s)pass findet jeweils anfangs Juli bis anfangs August statt. Willkommen sind alle, einheimischen und Gäste-Kinder, zwischen 5 und 15 Jahren. Ob Tischtennis, Backen, Sgraffiti, Reiten, Übernachten im Stroh und vieles mehr - die rund 200 Veranstaltungen
begeistern die Kinder und bringen Abwechslung in die Sommerferien. So meinte eine junge Teilnehmerin, der Ferien(s)pass würde sie und ihre Schwester vor dem Wandern bewahren und nächstes Jahr seien sie bestimmt wieder dabei. Von den 600 Kindern und Jugendlichen, die alljährlich am Ferien(s)pass teilnehmen, dürfte der eine oder die andere dieselben Gedanken haben. Auch dieses Jahr werden die Kinder wieder auf ihre Rechnung kommen: Es wird gekäst, gegolft, Flugplatz oder Lataria usw. besichtigt,
geschreinert, im Zirkus den Artisten über die Schultern geschaut und viel interessantes mehr. Das detaillierte Programm erscheint anfangs Juni in der Ferien(s)pass-Zeitung.
Inn-Radweg
Radeln ist Inn! Der Inntal-Radweg von Maloja bis Passau führt von den stolzen Zwei- und Dreitausendern im Engadin und in Tirol bis zu den sanften Hügeln am Unteren Inn in Bayern und Oberösterreich. Die landschaftlichen Gegensätze entlang des schönen Flusses machen die Radtouren zu einem ganz besonderen Naturerlebnis. Im Engadin verlässt der Inn als Bergbach den Lunghiner See. Seinem Verlauf folgend können Radwanderer bizarre Felsengebirge, weite Hochebenen und Seen bewundern ("das wundervolle Engadin
halt"). Jenseits der österreichischen Grenze setzt der Inn seine Reise durch das Tirol fort. Streckenweise fliesst er noch so wild dahin, wie es die schroffen Berggipfel sind, die seinen Weg begleiten. So abwechslungsreich wie die Landschaft präsentieren sich auch die Tiroler Stätde: Hall, Schwaz oder Innsbruck machen immer eine gute Figur. Im oberbayerischen Voralpenland nimmt der Inn Abschied von den Alpen und fliesst nun durch eine Hügellandschaft. In Bayern verläuft der Inntal-Radweg unter anderem
durch das fast wie auf einer Insel gelegene Wasserburg und durch Altötting, dem sehenswerten Zentrum religiöser Tradition. In Bad Füssing gibt es moderne Thermalbad-Anlagen und die alte Bischofsstadt Passau beeindruckt durch eine Vielzahl von Kulturdenkmälern. Nicht zuletzt gelangen Inn-Radler auch nach Oberösterreich, das als "Österreich im Kleinen" gilt, weil es alle Schönheiten der Alpenrepublik in sich vereint. Die hübschen Städte und Dörfer dieser Region, wie etwa Braunau, Obernberg oder Schärding
runden den Radurlaub perfekt ab.
Spa & Health
Die Quellen von St. Moritz sind die höchst gelegenen Heilquellen der Schweiz. Zusammen mit dem Alpenmoor und dem intensiven, alpinen Reizklima des Oberengadins bilden die Kohlensäuremineralquellen seit Jahrtausenden die natürlichen Kurmittel des Heilbades St. Moritz. Die Quellen sind es auch, die den Ruf von St. Moritz begründet haben. Vor Mehr als 3000 Jahren wurde das eisenhaltige Wasser erstmals gefasst und zu Heilzwecken verwendet. Davon zeugt noch heute die älteste erhaltene Heilquellfassung aus Holz
aus dem Jahre 1466 vor Christi Geburt. Später zählte die Quellkirche des Heiligen Mauritius zu den beliebtesten Wallfahrtsorten Europas. Anerkannte Naturheilärzte wie Paracelsus oder der italienische Arzt Malacrida priesen die wunderbare Heilkraft des St. Moritzer Wassers. Im 19. und Anfang 20. Jahrhundert zog es schliesslich ganze Fürsten- und Königshäuser zur Kur ins Engadin.
Restaurant «Grischuna»
Jens Nardmann, der Küchenchef im „Grischuna“ verwöhnt Sie mit gehobener „Cucina Casalinga“ - 14 GaultMillau Punkte – sowie mit Klassikern der italienischen Küche und Kreationen, die überraschen. Ergänzt wird das Angebot durch eine erlesene Auswahl von Qualitätsweinen. Zusammen mit dem freundlichen und kompetenten Service von Marco Iosi und seinem Team ist ein genussvoller Abend auf höchstem Niveau garantiert. Geniessen Sie den Vorteil: Als Hotelgast bekommen Sie einen Preisnachlass von 10% im
Restaurant.
Businesslunch
Immer von Montag bis Samstag zwischen 12:00 und 14:00 Uhr (ausgenommen Feiertage) im Restaurant Grischuna oder auf der Sonnenterrasse direkt vor dem Restaurant Grischuna in der Fussgängerzone.
Bars
Im Hotel gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, entspannt etwas zu trinken:
- gediegen in der Lobby, vielleicht mit einem guten Buch
- relaxed an der Wellavista-Bar in unserer Wohlfühloase; mit einem faszinierenden Blick durch das grosse Panoramafenster auf die umliegenden Berge
- abends gemütlich bei einem Glas Wein an der Bar im «Grischuna»
- das erfahrene Barpersonal wird versuchen, Ihnen alle Wünsche zu erfüllen
Terrasse
Zu den Highlights zählt der atemberaubende Ausblick auf die St. Moritzer Berge von der windgeschützten Dachterrasse aus. Nach einem sportlichen Tag Sonne tanken und sich mit einem Gläschen auf den Abend einstimmen oder stilvoll Après-Ski an der Schneebar.
Essen & Trinken
Frühstück und Halbpension:
- Frühstücksbuffet
- bei Halbpension abends 5-Gang-Menü mit Wahl zwischen 2 Hauptgerichten
- Aufpreis für Halbpension + EUR 48 pro Person/Tag
- am 25.12. Galamenü bei Buchung von Halbpension
An-/Abreise
Mindestaufenthalt
- 1 Nacht
- 10 Nächte vom 18.12.2010 bis 08.01.2011