Interhotel Rome et Saint Pierre

Das 3***Interhotel Rome et Saint Pierre liegt im Herzen Marseilles und seines Geschäftszentrums. Ein komfortables und einladendes Hotel. Es ist nur wenige Gehminuten vom alten Hafen und der Canebière entfernt, zur U-Bahnstation 'Vieux Port-Noailles' sind es 100 m. Die ideale Adresse für einen Besuch in der Region.


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Interhotel Rome et Saint Pierre En detalle

Unterbringung
Das Hotel verfügt über 43 komplett renovierte Zimmer mit folgender Ausstattung:

  • Bad oder Dusche/WC
  • Föhn
  • Klimaanlage
  • Minibar
  • Sat.-TV
  • Telefon
  • Internetzugang

Hotelausstattung
  • Bar
  • Öffentlicher Parkplatz (ca. € 15/Tag)
  • Lift
  • Seminarraum

Verpflegung
  • Kontinentales Frühstücksbuffet

Marseille
Marseille ist mit gut 800.000 Einwohnern die weitaus größte Stadt der Provence und die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Die Stadt liegt, dem Westen zugewandt, an einer Bucht des Golfe du Lion und ist von den hellen Kalkhöhen der Chaine de l‘Estaque, der Chaine de l‘Etoile, der Chaine de Saint-Cyr und des Massif de Marseilleveyre, die bis über 600 m ansteigen, umgeben.

Der Hafen, vielfach Europort du Sud (Europahafen des Südens) genannt, ist der bedeutendste Seehafen Frankreichs; zusammen mit dem Petroleumhafen und den ihm angeschlossenen Raffinerien von Laveral/Etang de Berre ist der Hafen von Marseille zur Zeit der zweitgrößte Europas.

Von dem Hafen geht eine vielfältige Ausstrahlung auf die Stadt aus. Ihm verdankt sie im wesentlichen ihre wirtschaftliche Blüte und die Ansiedlung zahlreicher Industrien. Von ihm geht eine stimulierende Wirkung auf die ohnehin schon recht geschäftige, quicklebendige und ausgelassen-heitere Bevölkerung von Marseille aus.

Und schließlich sind die Umgebung des Alten Hafens (Vieux Port) und die von ihm ausgehende berühmte Straße La Canebiere der Mittelpunkt und die große touristische Attraktion der Stadt.

Historie von Marseille
Das griechische Massalia wurde an der kleinen natürlichen Hafenbucht, die heute vom Vieux Port eingenommen wird, angelegt. Weder die griechische noch die römische Stadt, von denen nur spärliche Reste erhalten geblieben sind, besaßen eine große Ausdehnung, und auch die mittelalterliche Stadt umfaßte nur das Gebiet zwischen der Küste (heute Bassin dc la Joliette des Neuen Hafens), dem Boulevard des Dames (im Norden), dem Cours Belsunce (Osten) und dem Nordufer des Hafenbeckens (des Vieux Port).

Die Stadt war im Mittelalter in eine Ober- (unter der Herrschaft des Bischofs) und eine Unterstadt (Stadtrepublik) geteilt. Eine dritte Stadt bildete die südlich des Vieux Fort gelegene Vorstadt von Saint-Victor, die den Äbten von Saint- Victor unterstand. Die letzten Spuren dieser Dreiteilung verschwanden in den Tagen der Französischen Revolution.

Ende April/Anfang Mai 1792 wurde in Marseille der «Chant de guerre de l‘Arme du Rhin» (Kriegsgesang der Rheinarmee) bekannt, dessen Text und Melodie der Pionieroffizier Claude Joseph Rouget de Lisle wenige Tage vorher geschaffen hatte.

Eine Gruppe von Freiwilligen, die von Marseille nach Paris marschierte, machte dies Lied überall, besonders aber in Paris, bekannt, so daß es bald den Namen «Marseillaise» erhielt. 1879 wurde das Lied endgültig französische Nationalhymne.

In neuerer Zeit waren zwei Ereignisse für die Entwicklung von Marseille von großer Bedeutung: die Eroberung Algeriens durch Frankreich (1830; Ende des Seeräubertums im Mittelmeer) und die Eröffnung des Suezkanals (1869; Marseille wird einer der wichtigsten Häfen am neuen Schiffahrtsweg nach Indien und dem Fernen Osten).

Der alte Hafen (Vieux Port)
Yachten, Fischer- und Sportboote drängen sich in diesem berühmtesten Hafenbecken des Mittelmeers, das von der Altstadt und von den Forts „Saint-Nicolas“ (17. Jh.) und „Saint-Jean“ (17. Jh.) mit einem Viereckturrn aus dem 15. Jh. eingerahmt wird.

An der Nordseite liegt der „Quai du Port“ mit dem barokken Rathaus (Ende 17. Jh.) und dem Bau „Maison Diamantee“ (16. Jh.), in dem das Museum „Musee du Vieux-Marseille“ (Heimatmuseum) untergebracht ist. Nicht weit entfemt ist das „Musee des Docks romains et commerce antique“, in dem die im Hafenbereich von Archäologen gemachten Ausgrabungsfunde zur Schiffahrt der Römerzeit ausgestellt sind.

Musee du Vieux Marseille
Wird auch "Maison diamantee" genannt, denn die Steine der Fassade aus dem Jahr 1552 sind nach Diamantmustern gehauen. Hier können Sie sich einen Einblick in die Vergangenheit und Gegenwart provencalischer Alltagskultur verschaffen. Wunderschöne Möbel, Trachten und vieles mehr aus der Umgebung. Am Nordende des alten Hafens.

Hotel de Ville
Das Rathaus aus dem Jahr 1674, das mit seiner schönen Fassade die Bombardements im Zweiten Weltkrieg völlig unbeschadet überstanden hat. Am Quai du Port.

La Majer - Kartedrale
Diese neue Kathedrale, im romanisch-byzantinischen Stil des 19. Jh. ausgeführt, wirft ihren Schatten auf die rechts neben ihr stehende alte Kathedrale aus dem 12. Jh., ein gutes Beispiel romanischer Baukunst in der Provence.

Basilique Notre-Dame-de-la-Garde
Von dieser im 19. Jh. gebauten Wallfahrtskirche auf einem 192 m hohen Berg hat man eine weite Aussicht über die Stadt. Nicht wegen ihres romanisch-byzantinischen Stils, sondern eher wegen der Zeugnisse naiven Glaubens ist das Wahrzeichen der Stadt, Notre Dame de la Garde, sehenswert. "La bonne Mere", wie sie im Volksmund genannt wird, birgt eine monumentale Sammlung an Votivbildern.

Hotel-Dieu
Das Spital aus dem 18. Jh. und der Hof der ‚‚Accoules“ mit der Kapelle des „Galvaire“, einem kuppelgekrönten Rundbau, fallen bei einem Bummel durch das malerische Viertel am Alten Hafen besonders auf. In diesem Stadtviertel umdrängen hohe schwärzliche Häuser, die gleichsam zusammengehalten werden von Leinen mit bunter Wäsche, die alte „Charite“ (1640 bis 1720 gebaut). In deren Bau befinden sich jetzt Ausstellungssäle und ein Kulturzentrum.

Bürger- und Adelshäuser
Im Stadtviertel jenseits des alten Hafens, wo die Fischrestaurants sich aneinanderreihen, stehen mehrere alte Bürger- und Adelsbauten aus dem 18. Jahrhundert sowie die Basiliken Saint-Victor und Notre- Dame-de-la-Garde.

La Bourse
Die alte Börse ist eines der ältesten Gebäude der Stadt aus dem Jahr 1559. Im Haus der Börse an der berühmten Straße „ La Canebiere“ ist ein interessantes Marine-Museum eingerichtet (Di. u. Mi. morgens ). Hinter der Börse haben neue Ausgrabungen bedeutende Funde aus Marseilles frühgeschichtler Zeit zutagegebracht.

Palais de Longchamp
Das Kunstmuseum („Palais des Beaux-Arts) ist in diesem pompösen Bau aus dem Second Empire untergebracht. Im Großen Treppenhaus hängen Bilder von Puvis de Chavannes zur Verherrlichung von Marseille (1869). In der reichhaltigen Gemäldesammlung sind Werke von Perugino, Rubens, Ribera, Zubaran, Hubert Robert, Chardin, Courbet, Corot, Millet, u. a. vertreten. In besonderen Sälen sind Puget- und Daumier ausgestellt. Außerdem kann man Arbeiten von provenzalischen Malern des 18./19. Jh. sehen. Die Abteilung der Gegenwartskunst soll durch die Sammlungen aus dem „Museum Cantini“ vergrößert werden. Erwähnenswert ist das 1948 gegründete „Kinder-Museum“.

COURS D'ESTIENNE-D'ORVES
Ein Bummel über den Cours d'Estienne-d'Orves ist an Sommerabenden besonders stimmungsvoll. Lassen Sie sich den multifunktionalen Treffpunkt für Bücherfreunde und solche, die es werden wollen, auf dem Place Les Arsenaulx nicht entgehen!

Le Panier
Spaziergänge durch das Stadtviertel Le Panier, über die Corniche und die breite Avenue Le Prado, die die Strände mit dem Zentrum verbindet, sind ebenso empfehlenswert wie ein Bummel durch den Jardin du Pharo, eine Parkanlage, in der Napoleon III. für seine Eugenie ein Palais erbauen ließ. Von dort hat man einen schönen Blick über den alten Hafen.

MUSEE GROBET-LABADIE
Wie lebten betuchte Bürger der Stadt im ausklingenden 19. Jahrhundert? Das Musee Grobet-Labadie ist ein stilvolles Stadtpalais aus dem Jahr 1873, das Sie noch heute so betrachten können, als wären Sie gekommen, um das wohlhabende Ehepaar zu besuchen, das für einen Moment das Haus verlassen hat.

La Charite, das alte Armenhospiz
Nichtsesshafte, Kranke und Gebrechliche wurden dort früher auf Kosten der Kirche verpflegt und umsorgt.

Die riesige dreistöckige Anlage entwarf der Architekt des Königs, Pierre Puget. In der Mitte des vierflügeligen Gebäudekomplexes befindet sich eine Kapelle mit einer Kuppel im italienischen Barockstil.

Das Bauwerk diente im Lauf seiner Geschichte verschiedenen Zwecken, bis es in einen langen Schlaf fiel, aus dem es kein Geringerer als Le Corbusier wiedererweckte. Auf sein Betreiben hin wurde La Charite ab 1951 unter Denkmalschutz gestellt, und 1970 konnte mit den Restaurierungsarbeiten begonnen werden.

Wer hätte früher gedacht, dass daraus ein Kulturzentrum mit Ausstellungen von internationalem Rang entstehen würde!

Teile des Gebäudes sind dem Museum für Mittelmeer-Archäologie gewidmet, dessen Ausstellungsstücke historisch von höchster Bedeutung sind und hier auf eindrucksvolle Weise präsentiert werden.

Nicht minder sehenswert sind die ebenfalls in der Charite untergebrachten völkerkundlichen Sammlungen afrikanischer, ozeanischer und indianischer Kunst. Im abgedunkelten Raum wirken die beleuchteten Masken, Schrumpfköpfe und Götzenfiguren in nahezu mystischer Weise auf den Betrachter.

Corniche Präsident J. F. Kennedy
Die herrliche Höhenstraße am Meeresufer beginnt bei der kleinen Bucht „Anse des Catalans“ (Strandbad). Sie führt durch das malerische kleine Tal „Vallon des Auftes“, läßt mit einer Abkürzung die Landzunge „Pointe dEndoume‘ ‚ auf der das Aquarium liegt, außerhalb ihres Bereichs und gelangt dann zu dem weitläufigen „Parc Borely“. Nach dem „Prado“ geht sie in eine Straße über, die um das „Cap Croisette“ läuft und nach 12,5 km in Callelongue endet.

Chateau d‘lf
Zu dieser lnselfestung, die Alexandre Dumas dadurch berühmt gemacht hat, daß er auf ihr Szenen seines Romans „Der Graf von Monte-Christo“ spielen ließ, fährt man vom ‚‚Quai des Belges“ im Alten Hafen ab. Die Burg auf der im 17. Jahrhundert befestigten Insel stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Chaine de I‘Etoile
(12 km nord-östl.) Die Kammhöhe des Kalksteinmassivs liegt bei 731 m. Fußwege führen zum „Pilon du Roi“ (670 m), zum „Sommet de I'Etoile (652 m) und zum „Grande-Etoile“, wo sich der Fernsehturm befindet.

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