Novotel Genova

Das 4****Novotel Genova ist ein modernes Komforthotel, das sehr verkehrsgünstig liegt. Die Fähranlegestelle ist nur ca. 500 m entfernt.


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Novotel Genova En detalle

Unterbringung
Das Hotel verfügt über 223 komfortable Zimmer mit folgender Ausstattung:

  • Sat.-TV
  • Radio
  • Direktwahl-Telefon
  • Klimaanlage und Heizung
  • Minibar
  • Föhn

Hotelausstattung
  • Restaurant
  • Bar
  • Lift
  • Swimmingpool und Fitnessraum ohne Gebühr
  • Solarium gegen Gebühr
  • Garage gegen Gebühr ( ca. EUR 15, - je Tag)
  • Rezeption 24 Stunden besetzt
  • Tagungsraum
  • Wäscheservice
  • Zimmer-Service 24 Stunden

Verpflegung
  • Frühstücksbuffet

Genua
Genua (ital. Genova) ist mit 611.476 Einwohnern im Stadtgebiet (30. April 2005) und ca. 800.000 Einwohnern als Agglomeration (2004) die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und der Region Ligurien im nordwestlichen Italien an der Küste des Mittelmeeres. In der Bucht von Genua steigt das Gebirge des Apennin landeinwärts steil an und legt damit die gesamte Charakteristik der Stadt fest. Genua ist aufgrund ihrer Lage eine fast ausschließlich dem Meer zugewandte Stadt. Deutlich wird dies beispielsweise bei einer Zugfahrt von Mailand aus: nach minutenlangen, stockdunklen Tunneln erscheint unvermittelt das Mittelmeer und die Stadt.

Wie in ganz Ligurien wird in Genua die Trennung zwischen dem extrem dicht besiedelten, oft planlos verbauten Küstenstreifen und dem dörflich geprägten, von zunehmender Abwanderung betroffenen, strukturarmen Hinterland besonders deutlich. Noch heute können daher die Berührungspunkte der Genuesen mit weit entfernten Hafenstädten im gesamten Mittelmeerraum größer sein, als mit einem geographisch zwar nur wenige Kilometer abseits liegenden, in der Praxis aber Welten entfernten Bergdörfchen im Apennin.

Geographisch gesehen bildet Genua genau die Mitte der italienischen Region Ligurien. Die sich der Mittelmeerküste ca. 35 km entlangziehende Stadt geht in südöstlicher Richtung in die sogen. "Riviera di Levante" (bis La Spezia), in südwestlicher Richtung in die sogen. "Riveria die Ponente" (bis Ventimiglia) über.

Hafen
Der Hafen von Genua ist der größten am Mittelmeer: im Containerumschlag. Seine Bedeutung erhält er vor allem durch sein Hinterland, das Industriegebiet von Mailand und Turin und Schweiz. Bis 1996 war der Ölhafen Ausgangspunkt der Central European Line, die bis nach Ingolstadt (Bayern) führt.

Altstadt
Genua besitzt eine der größten Altstädte in Europa. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zunehmend dem Verfall preisgegeben - nicht nur, weil aufgrund gravierenderer wirtschaftlicher Probleme (Niedergang des Hafens und der Werften, Arbeitslosigkeit, Abwanderung) das Geld zur Erhaltung fehlte, sondern auch, weil zunehmend weniger Genuesen dort wohnen wollten. Heute wird die Altstadt daher vor allem von nordafrikanischen Einwanderern dominiert, wodurch besonders abends und an den Wochenenden eine bunte, fast heitere Multikulti-Atmosphäre in den engen Gassen herrscht, die nachts jedoch nicht ungefährlich sein können.

Erst im Vorfeld des Kulturstadtjahres 2004 tat sich einiges. Der alte Hafen westlich der Altstadt wurde in den 1990er Jahren vom Stararchitekten der Stadt, Renzo Piano, grundlegend umgestaltet - u. a. wurde nach langer Zeit ein angemessener Übergang von der Altstadt zum alten Hafen geschaffen. In der Altstadt selbst wurden unzählige Palazzi restauriert. Die Hauptachse der Altstadt, die Via di San Lorenzo, wurde verbreitert. Trotz all dieser restauratorischen Bemühungen ist die Altstadt von Genua aber ein lohnendes Ziel für Fans des "morbiden Charmes" geblieben. Bei einer Altstadtwanderung ist von der kleinen, architektonisch überaus gelungenen Piazza Mateotti bis hin zur beängstigend engen, von Prostituierten frequentierten und nach Urin und Müll stinkenden Gasse für jeden Geschmack etwas dabei.

Einen kontrastreichen Gegensatz zur mittelalterlichen Altstadt bilden Patrizierhäuser und prunkvolle Paläste in den zwei sogen. Strade nuove aus dem 19. Jahrhundert. In der Via Garibaldi und der Via Balbi mit ihren protzigen Palästen, Innenhöfen und Gärten wird der ganze Reichtum vergangener Zeiten als See- und Finanzmacht Europas deutlich - allen voran der Palazzo Ducale aus dem 13. Jahrhundert, welcher sich allerdings nicht in einer dieser beiden Straßen befindet. In der Via Garibaldi befinden sich auch die wichtigsten Kunstmuseen der Stadt, der "Palazzo Rosso" und der "Palazzo Bianco", in der Via Balbi hingegen das Hauptgebäude der Universität von Genua.

Wehrhafte Befestigungsanlagen zeugen von der wechselvollen Geschichte der früheren Seerepublik. Einst war Genua von einer kilometerlangen, durchgehenden Mauer auf den Bergrücken oberhalb der Stadt umgeben. Von ihr sind heute noch ganze Abschnitte sowie ein Großteil der Forts zu besichtigen.

Wahrzeichen der Stadt ist die Lanterna. Der 117 Meter hohe Leuchtturm steht im Westen des alten Hafens und ist seit Jahrhunderten Orientierungspunkt für Seefahrer. Die Lanterna, und die umliegende Umgebung, kann heute auch leicht zu Fuß auf einer "Passeggiata" (Spazierweg) erreicht werden, den die Provinz Genua gebaut hat und in der Nähe der Fähren-Terminals beginnt. Die Besichtigung der Lanterna (bzw. des Museums in der Lanterna) ist am Wochenende und an Feiertagen möglich zwischen 10 und 19 Uhr.

Verkehr
Die ausschließlich dem Meer zugewandte Stadt erstreckt sich über einen relativ steil abfallenden Küstenstreifen und ist vom Hinterland des Apennin-Gebirges - abgesehen von zwei tief eingeschnittenen, nach Norden verlaufenden Tälern - vollkommen abgetrennt. Bedingt durch diese Topographie ist das Straßennetz der Stadt durch verschiedene fast horizontal den Höhenlinien folgende Hauptstraßenachsen gegliedert. Darüberhinaus werden die Hanglehnen in den tieferen Teilen der Stadt durch innerstädtische Tunnel durchschnitten. Ca. 5 km hinter der Küstenlinie verläuft in etwa 200 m Seehöhe die Autobahn A12, die das hier durch tief eingeschnitten Täler gegliederte Gelände (z. B. bei Staglieno) mit Tunneln durchschneidet und im Polcevera-Tal auf die Autobahn A7 nach Mailand trifft. Von Sampierdarena schließlich führt eine weitere Autobahn, die A10, in westlicher Richtung über Savona, Imperia, San Remo und Monaco bis ins französische Nizza. Entlang des Hafens zieht sich die Stadtautobahn, die so genannte Sopraelevata, auf einem durchgehenden Viadukt, was dem Stadtbild zwar eher abträglich ist, die Altstadt und das Gelände des Porto Antico (alter Hafen) jedoch von einem Großteil des Ost-West-Verkehrs spürbar entlastet.

Im Stadtgebiet von Genua befinden sich zwei größere Bahnhöfe, die beide von der Hauptstrecke Ventimiglia-La Spezia passiert werden. Im besonderen ist der Bahnhof Stazione Porta Principe durch seine räumliche Konzeption beeindruckend, da er zwischen zwei Tunnelausgängen eingeschachtet ist und über einen beeindruckenden gründerzeitlichen Aufgang in die Stadt verfügt. Von hier aus verkehren alle überregionalen Züge, besonders in nördlicher Richtung (Mailand, Turin). Vom zweiten großen Bahnhof, der Stazione Brignole, verkehren vor allem die vielen regionalen Züge entlang der ligurischen Küste und ins Hinterland. Isoliert im östlichen Teil der Altstadt befindet sich in unmittelbarer Nähe des eklektizistischen Castello Mackenzie auf ca. 80 Meter Seehöhe der Kopfbahnhof der meterspurigen Lokalbahn nach Casella. Das kleine Örtchen liegt ca. 20 Kilometer nördlich von Genua und ist vor allem für Wochenendausflügler ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ins nahezu menschenleere Hinterland der Hafenstadt.

Der innerstädtische Personennahverkehr wird durch das städtische Verkehrsunternehmen AMT betrieben. Neben einem ausgedehnten Busnetz, einer O-Buslinie und einer Stadtbahn in den Vorort Brin befinden sich im Stadtgebiet mehrere Bergbahnen. Mittlerweile gibt es auch ein U-Bahn-Netz, welches allerdings noch weiter ausgebaut werden muss. Die größte davon ist die Standseilbahn auf den Righi die nun schon seit mehr als 100 Jahren teilweise unterirdisch verlaufend die oberen Stadtviertel erschließt. Daneben existiert noch eine kleinere Standseilbahn sowie eine Zahnradbahn in den Villenort Granarolo.

Weitere Besonderheiten sind zahlreiche Lifte, die z. T. in Privathäusern enden bzw. unterwegs mit Schlüsselschalter private Gebäude erschließen, dabei aber vom Verkehrsunternehmen der Stadt betrieben werden. Nahe des Bahnhofs Porta Principe befindet sich einer der größten, der durch einen ca. 200 Meter langen Fußgängertunnel ins Bergesinnere erreicht werden kann und den man einige Stockwerke höher in einer der höhenlinienparallelen Straßen verlässt. Das schönste Panorama über die Altstadt und den Hafen bietet die Aussichts-Promenade Belvedere L. Montaldo/Castelletto. Von der Piazza Portello fährt der architektonisch überaus gelungene Aufzug Ascensore della Spianata Castelletto nach oben. Wie alle Aufzüge und Lifte von Genua benutzt man ihn mit einfachen Busfahrscheinen vom Kiosk. Daneben gibt es auch noch Kuriositäten, wie z. B. einen Fußgängertunnel, der einen Straßentunnel mit Ampelschaltung kreuzt.

Genua verfügte bis in das Jahr 1966 über eine eigenes Straßenbahn-Netz. Der Straßenbahntunnel nach Brin wird heute noch genutzt.

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